Vízügyi Közlemények, 1936 (18. évfolyam)
Kivonatok, mellékletek - Kivonat a 2. számhoz
VIII. Die Chambon-ЪЫиет ist mit 137 m Bauhöhe clie höchste Staumauer Europas. (Abb. 11, Lichtbilder 15—16). Schliesslich hat das Bissorte-Werk seinen Ruf durch seine Druckleitung erworben, die mit HD 2= 2360 konkurrenzlos dasteht. Der Verfasser schildert die allgemeine Anordnung der erwähnten Kraftwerke, sowie die bei ihrer Ausführung aufgetauchten interessantesten Momente unter ständigem Hinweis auf die wichtige Rolle, die den stets mehr fortschreitenden Laboratoriumversuchen (Toulouse, Grenoble, Bellevue, Abb. 3, Lichtbilder 13—14) bei diesen Bauten zugefallen ist. Über die meisten der behandelten Kraftwerke sind in den führenden Zeitschriften mehr-weniger ausführliche Besprechungen erschienen. Der Bericht enthält reichlichen Literaturhinweis, so dass sich ein ausführlicherer Inhaltsauszug erübrigt. VII. DIE AUFNAHME VON FLUSSBETTEN. Von : S. HORVÁTH. (Ungarischer Text : Seite 235—254.) Die Stromgrundaufnahme erfordert die Anwendung eines besonderen Messverfahrens, da die zur Geländeaufnahme gebräuchlichen Methoden zur Erfassung der Stromgrundverhältnisse nicht geeignet sind. Soll das Flussbett in einem Schichtenplan dargestellt werden, wird als Vergleichsebene gewöhnlich der Niederwasserspiegel gewählt . Die Tiefenmessung erfolgte nach der früheren Methode längs eines, quer über den Fluss gespannten Drahtseiles, mit Stange oder beschwerter Messleine. Dieses Verfahren wird an kleineren Flüssen auch heute noch angewendet. Über breite Wasserläufe ist aber das Ausspannen von Seilen mühsam und zeitraubend, ausserdem ist diesse Methode an Flüssen mit starkem Verkehr gar nicht anwendbar. Schliesslich ist es eine langwierige Arbeitsweise, bei welcher täglich nur 0'5 —1"5 km Fluszstrecke aufgenommen werden kann. Das Wesen des sondiertachygraphischen Verfahrens besteht darin, dass mit Hilfe des am Ufer aufgestellten und mit einem Messtisch verbundenen Tachymeters (Abb. 8, Seite 248) die jeweilige Entfernung einer an Wasser frei beweglichen Zille festgelegt wird und so alle jene Punkte sogleich in einen Lageplan eingetragen werden können, an welchen von der Zille aus Peilungen vorgenommen werden. (Abb. 7). Als Hilfsmittel zur Distanzmessung dient eine in der Zille lotrecht gehaltene Semaphorlatte (Abb. 9, Lichtbild 2). Mit Hilfe des sondiertachygraphischen Verfahrens können in einem Arbeitstag ungefähr 3 km Fluszstrecke aufgenommen werden.