Vízügyi Közlemények, 1935 (17. évfolyam)

Kivonatok, mellékletek - Kivonat a 4. számhoz

15 äusserst gefährliche Abkühlung. Der Verfall der Schneedecke geht im Zuge eines verwickelten und wechselvollen meteorologischen Prozesses vor sich, wobei haupt­sächlich folgende Faktoren zur Geltung kommen : warme Luftströmung ; un­mittelbares Verdunsten in den trocken-warmen Luftraum (Sublimation) ; die Gesamtheit der unter dem Ausdruck „Föhn" zusammengefassten meteorolo­gischen Vorgänge (an der Luvseite der Gebirge niedergehende Fallwinde, durch dieselben erzeugte adiabatische Erwärmung, Wolkenauflösung sowie eine hoch­gradig trocknende turbulente Luftbewegung) ; ferner in gewissen Fällen im Laufe des Spätfrühjahrs in nicht unbedeutendem Aussmasse auch die unmittel­bare Einwirkung der Sonnenstrahlen. Demgegenüber fällt bei der winterlichen Zwischenschneeschmelzen der Sonne überhaupt keine, oder eine nur ganz unter­geordnete Rolle zu, zumindest soweit es sich um das Flachland handelt. Dafür erhebt sich der warme Regen zu einem überaus wichtigen Faktor der Schnee­zerstörung und macht sich bei unseren klimatischen Verhältnissen ziemlich häufig als solcher fühlbar. Die sublimierten Teile der verfallenen Schneedecke gelangen in Kurzer zeit auf sehr grosse Entfernungen und haben auf die Gestaltung unserer Witterung, oder auf die weitere Entwicklung der Wasserführung unserer Flüsse keinen nennenswerten Einfluss. Die geschmolzenen Teile der Schneedecke ver­teilen sich in einem durch die Bodenbeschaffenheit bedingten Verhältnis zwischen Versickerung bezw. Abfluss. Diesen Erörterungen lässt Verfasser — angeregt durch eine Idee Béla von Kenessey's — Betrachtungen über die Schneedecke der letzten 14 Jahre folgen. VI. ABFLUSSMENGENMESSUNG IN OFFENEN KANÄLEN MITTELS SEITLIC HER EINSCHNÜRUNG. Von : Dr. Ing. W. LASZLÓFFY. (Seite 697—714 des ungarischen Textes.) Die Querschnittsverengung ist, als ein Verfahren für Wassermengenmessun­gen bei Rohrleitungen — durch den Gebrauch des Venturi-Messers — allgemein bekannt. Die Anwendung des gleichen Prinzipes an offenen Kanälen ist aber erst jüngeren Ursprunges, so class auf diesem Gebiet noch zahlreiche Einzelfragen ihrer Lösung harren. Ich habe praktische Ziele verfolgt, als ich für meine, auf die Abflussverhältnisse gerichteten Untersuchungen das einfach herstellbare, ge­radlinige Einschnürungswerk nach Abb. 3 wählte, und gebe auf Grund meiner Versuche Richtlinien für die Wahl des bei Abflussmengen-Berechnungen anzu­wendenden empirischen Beiwertes. a) Der Einfluss der seitlichen Einschnürung auf die Gestaltung des Wasser­spiegels kann mit Hilfe der Ä'oc/i'schen q-Linie untersucht werden. Im Falle rn die Wassertiefe, v die Geschwindigkeit, H die Höhe der Energielinie bedeutet, so lässt sich die Wassermenge q, die durch die Breiteeinheit des Querschnittes bei bekanntem H-Werte abfliesst, mit der Gleichung 1 ausdrücken, welche Abb. 1 darstellt. Der Grenztiefe m= 2/ 3 II entspricht ein Abflusshöchstwert ; ist m grösser,

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