Mészáros Vince: Széchenyi István és a vízgazdálkodás (VÍZDOK, Budapest, 1974)

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teren Donau. Gleichzeitig wurde am rechten Donauufer, dem ehemaligen römischen Kriegsitweg (Trajan-Weg) gegenüber, eine, das ganze Eiserne Tor durchquerende, 120 km lange künstliche Strasse (später Széchenyi-Strasse genannt) aus­gebaut, wodurch das Eiserne Tor auch einem Verkehr auf dem Festland erschlossen wurde. All diese Ergebnisse brachten jedoch für Széchenyi wenig Anerkennung. Nach dem Tode des Kaisers Franz des I. wurde die finanzielle Unterstützung seitens der Regierung so plötz­lich eingestellt, dass die in der letzten Arbeitsperiode fälligen Löhne und Kosten aus Széchenyis Privatvermögen gedeckt werden mussten. Umsonst drängt, bittstellt, beantragt er in den nächsten Jahren eine Fortsetzung der Arbeit; er erhielt keine Unter­stützung mehr. Trotzdem begab er sich noch jahrelang ans Eiserne Tor und sorgte für die notwendigsten Instandhal- tungsarbeiten. Inzwischen ist 1829 die „Erste Pnivilegisierte k. u. k. Donau Dampfschiffahrts Gesellschaft” gegründet worden und Szé­chenyi wurde — angesichts der- Rentabilität des Unter­nehmens — zu ihrem aktivsten Organisator und Förderer. Er hat zur wirtschaftlichen und technischen Entwicklung der Gesellschaft so viel beigetragen, dass ein neues, in der von ihm gegründeten Altofner Werft erbautes Fahrgastschiff der Gesellschaft den Namen „Széchenyi” bekam. Er sorgte für einen entsprechenden Winterhafen und für die für den Verkehr nötigen Häfen Er bewog die Regierung, zur Instandhaltung der Wassertrassen einen englischen Fluss­bagger anzukaufen, der von ihm den Namen „Vidra” bekam und jahrzehntelang im Dienste der inländischen Wasser­regulierungen und der Aufrechterhaltung der Wassertrassen stand. Zum Zusammenbau der „Vidra” und zur Schulung der Mannschaft wurde von ihm der englische Mechaniker Adam Olark engagiert, der danach lange Jahre hindurch in Ungarn arbeitete und technischer Berater Széchenyis wurde. Széchenyi war begeisterter Fürsprecher auch für den Plan eines schiffbaren Danau-Theisskanals. Neben inländischen Vorschlägen zum Kanalbau, beauftragte er auch den eng­lischen Ingenieur Tierney Clark, der wegen der zu errichten­den Kettenbrücke öfters Ungarn besuchte, die Möglichkeiten eines soliden Kanalbaus zu prüfen. Eine englische Intereres­118

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