O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 21. (Budapest, 1982)

Dely, O. Gy. ; Stohl, G.: Pileusbeschilderung und phylogenetische Beziehungen innerhalb der Lacertiden 85-110. o.

Tabelle 1. Übersicht der verschiedenen Typen der Kopfbeschilderung I3 bezeichnet. - Wenn auch nur in einigen Fällen, doch kann das Internasale durch je eine seit­liche, fortsatzartige Verlängerung des hinteren Randes der beiden Supranasalia als vollständig umringelt erscheinen. In diesem Fall wurde die Bezeichnung I 0 angewendet. Jenes akzessorische Schildchen, das seinen Platz zwischen den beiden Supranasalia ein­nimmt, wurde mit X, bzw. x bezeichnet. Wenn dieses Schildchen die beiden Supranasalia nur teilweise voneinander trennt, so erhielt es die Bezeichnung x, und zwar mit einem Strich oben (x), falls es aboralwärts, und mit einem Strich unten (x ), wenn es oralwärts liegt. Fügt sich dieses akzessorische Schildchen zwischen die beiden Supranasalia derart ein, dass es oral- und aboralwärts von den vorerwähnten Schildern ein­geschlossen wird, so haben wir die Bezeichnung x angewendet. Wenn aber die Grösse dieses ak­zessorischen Schildchens dazu ausreicht, die beiden Supranasalia vollständig voneinander zu trennen, so wird es mit X bezeichnet. Falls es von diesen grösseren akzessorischen Schildern zwei vorhanden sind, so wird der Buchstabe mit einem Index versehen: X 2. Ein weiteres akzessorisches Schildchen pflegt seinen Platz zwischen den beiden Praefron­talia einzunehmen; es wird mit Y, bzw. y be­zeichnet. Falls es die beiden Praefrontalia von diesem Schildchen nur teilweise getrennt werden, so erhielt es die Bezeichnung y, und zwar mit einem Strich oben (y), falls es aboralwärts, und mit einem Strich unten (y), wenn es oralwärts zwischen den beiden Praefrontalia liegt. Reicht aber die Grösse dieses Schildchens dazu aus, beiden Praefrontalia vollständig voneinander zu trennen, so wird es mit einem Y bezeichnet. AI BI CI AIX AIX ALY BLY ALY AIY BIY AIY 2 ALXY AIXY AIX2Y AI 2 BI 2 AL 2Y AI 2Y BI 2Y AI 2Y 2 BI 2Y 2 AI 2XY AI3 CI3 AI3X Ahl AI3Y AI 0 CIo CIB Typ "Ar 1: Die auf dem Rostrale folgenden Supranasalia berühren sich mit ihren medianen Kanten auf einer längeren oder kürzeren Strecke. Das einheitliche Internasale dringt mit seiner hinteren Kante leicht zwischen die beiden Prae­frontalschilder hinein, die sich aber mit ihrer medianen Kante - oder wenigstens mit mehr als das ein Viertel dieser - einander berühren. Die zonenmassige Verteilung der Kopfschilder: Rostrale, Supranasalia, Internasale und Praefron­talia ist klar ausgeprägt. Dieser Typ der Kopfbeschilderung muss als ein Grundtyp betrachtet werden, da - äusser den obenerwähnten und als primitiv bedeutbaren Eigen­tümlichkeiten - im Pileus kein einziges akzesso­risches Schildchen vorhanden ist. Werden die Exemplare von verschiedenen Arten der Familie Lacertidae zu einer summierten Einheit zusam­mengefasst, so lässt sich dieser Typ bei etwa 90% aller Tiere zu finden. (Bei Lacerta vivipara früher als Typ "A" , bei Eremia s als Typ "L,"** bezeichnet.) (Tafel I: Abb. I) Typ "AIx": Hinter dem Rostraischild befindet sich ein mehr-weniger dreieckiges akzesso­risches Schildchen, (Jessen Grösse aber nie ausreicht, um die beiden Supranasalia voneinander zu trennen, so dass diese weiterhin mit breiter Naht aufeinander treffen. Internasale einheitlich, Siehe die Beschreibungen und Abbildun­gen auf den Tafeln I-IV * DELY 1981 b - ** DELY 1979, 1980

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