O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 21. (Budapest, 1982)
Dely, O. Gy. ; Stohl, G.: Pileusbeschilderung und phylogenetische Beziehungen innerhalb der Lacertiden 85-110. o.
Typ "AIq": Die auf das "normale" Rostrale folgenden beiden Supranasalia berühren sieh in der Mittellinie mit einer langen Naht. An den Seiten des Pileus reichen die Supranasalia aboralwärts verlängert bis zum vorderen Rand des rechten, bzw. linken Praefrontale. Die Anordnung dieser Schilder hat zur Folge, dass das einheitliche Internasale von den beiden Supranasalia und Praefrontalia wie umringelt erscheint. Die beiden Praefrontalia stossen in der Medianebene mit einer breiten Fläche aufeinander und schliessen sich lückenlos das Frontale an. (Tafel III: Abb, 21) Typ "BI": Dem Grundtyp weitgehend ähnlich, unterscheidet sich von ihm durch die abweichende Form des Rostrale, dessen hinterer Rand in der Mitte vorwölbend die beiden Supranasalia voneinander trennt und mit einer breiteren oder schmäleren Naht oder wenigstens in einem Punkt das einheitliche Internasale berührt. Die beiden Praefrontalia stossen in der Medianebene mit einer langen Naht aufeinander. Hinter ihnen folgt das grosse Frontale. Bei einigen Arten (wie z.B. bei Lacerta horvath i, L. mosorensis ) gilt dieser Typ als Artmerkmal. (Bei Lacerta vivipara früher als Typ "B" und "C" \ bei Eremia s als Typ "M" ** bezeichnet.) (Tafel III: Abb. 22) Typ "Bly": Hinterer Rand des Rostrale aboralwärts fortsatzartig vorgewölbt und mit einer kürzeren oder längeren Naht, aber wenigstens in einem Punkt den vorderen Rand des Internasale erreichend. Durch diesen "Fortsatz" werden die beiden Supranasalia voneinander vollständig getrennt. Zwischen dem einheitlichen Internasale und den beiden Praefrontalia befindet sich ein meist viereckiges akzessorisches Schildchen, dessen Grösse aber nicht dazu ausrreicht, die beiden Praefrontalia voneinander zu trennen. (Tafel III: Abb. 23) Typ "BIY": Der in der Mitte hervorwölbende aborale Rand ded Rostrale berührt mit einer kürzeren oder längeren Naht, aber wenigstens in einem Punkt, das einheitliche Internasale, wodurch die beiden Supranasalia voneinander getrennt werden. Die beiden Praefrontalia sind durch ein zwischen ihnen befindliches akzessorisches Schildchen voneinander völlig getrennt, da dieses Schildchen mit seiner vorderen Kante auf das Internasale mit seiner hinteren dagegen auf das Frontale stosst. (Bei Lacerta vivipar a früher als Typ "I"* bezeichnet.) (Tafel IU: Abb. 24) Typ "BI2": Hinterer Rand des Rostrale in der Mitte fortsatzartig verlängert; mit diesem "Fortsatz" trifft es auf die Vorderkante jles einen Teils von dem asymmetrisch zweigeteilten Internasale. Die beiden Supranasalia daher vollständig getrennt. Die beiden Praefrontalia berühren sich in der Medianebene dagegen mit einer langen Naht. (Tafel IV: Abb. 25) Typ "BI2Y": Hinterer Rand des Rostrale in der Mitte fortsatzartig verlängert; dieser "Fortsatz" trifft dann - die beiden Supranasalia voneinander völlig trennend - mit einer kürzeren oder längeren Naht, aber wenigstens in einem Punkt auf den vorderen Rand der grösseren Hälfte des zweigeteilten Internasale. Zwischen den beiden Praefrontalschildern befindet sich ein grösseres akzessorisches Schildchen und trennt sie vollkommen voneinander. (Tafel IV: Abb. 26) Typ "BI2Y2": Der in der Mitte spitzenartig verlängerte aborale Rand des Rostrale berührt die eine Hälfte des zweigeteilten Internasale und die medianen Spitzen der beiden Supranasalia in einem einzigen gemeinsamen Punkt. Dies hat zur Folge, dass auch die beiden Supranasalia nur in einem einzigen Punkt aufeinander treffen. Zwischen den beiden Praefrontalia befinden sich 2 akzessorische Schildchen, von welchen das orale mit seiner vorderen Spitze auch zwischen die beiden Hälften des Internasale hineindringt, während das aborale mit seiner hinteren Kante das Frontale berührt. (Früher bei Eremia s als Typ "F" ** bezeichnet.) (Tafel IV: Abb. 27) Typ "CI": Rostrale dem Grundtyp entsprechend ausgebildet, deshalb berühren sich die beiden, hinter ihm liegenden Supranasalia in der Medianebene auf einer langen Strecke. Das einheitlich gebliebene Internasale ist aber in seiner Mitte nach hinten verlängert, so dass es mit seiner aboralen Spitze - die beiden Praefrontalschilder voneinander trennend - bis zum vorderen Rand des Frontale reicht, und dieses mit einer längeren oder kürzeren Naht, aber wenigstens in einem Punkt, berührt. Ist dies der Fall, so berühren sich in diesem Punkt auch die beiden Praefrontalia. (Früher bei Lacerta vivipar a als Typ "D" und "E" *', bei Eremia s als Typ "N" bezeichnet.) (Tafel IV: Abb. 28) Typ "CI3": Die auf das Rostrale folgenden beiden Supranasalia berühren sich in der Medianebene mit einer langen Naht. Internasale dreigeteilt (neben dem in der Mitte liegenden grösseren Schild befindet sich beiderseits je ein kleineres). Das mittlere Schild des Internasale reicht aboralwärts bis zur Vorderkante des Frontale und berührt letztere in einer längeren oder kürzeren Naht, aber wenigstens in einem Punkt. Dies hat zur Folge, dass die beiden Praefrontalia voneinander völlig getrennt werden. (Tafel IV: Abb. 29) Typ "CI 0": Das einheitliche Internasale ist in seiner Querrichtung weitgehend verschmälert, und dies hat zur Folge, dass die beiden Supranasalia mit ihren seitlichen verlängerten aboralen Abschnitten - wie mit je einem Fortsatz - auf den vorderen Rand des rechten und linken Praefrontale treffen. Das verschmälerte, aber gleichzeitig verlängerte Internasale - die beiden Prae-