O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 16. (Budapest, 1975)

Schmidt, E.: Quantitative Untersuchungen an Kleinsäuger Resten aus Waldohrelengewöllen 77-84. o.

Vertebr. Hung. XVI. 1975. Quantitative Untersuchungen an Kleinsäuger-Resten aus Waldohreulengewöllen SCHMIDT, Egon Ungarisches Ornithologisches Institut, Budapest ABSTRACT: The author collected and examined the contains of the pellets of the long-eared owl (Asio otus (L.)) originating from a twelf year period of winters 1961-1973 in the neighbourhood of Gyula (SE-Hungary). He el­aborated the material from the point of view of mic romámmal s . The three main mammals of prey of the long-eared owl are the field mouse (Micro­tus arvalis (PALL.)), the Apodemus-group and the house mouse (Mus mus­culus L.). The percentile relation of these species to the whole of mam­mals of prey is different and depending from the gradations. The overpo­pulation of the field mice could be established during 1964, 1967 and 1970. During these years that species was represented with 75 % of the whole amount. During the break down following the gradations the number of Apodemus and Mus musculus was increasing. In den letzten 14 Jahren wurden in Ungarn etwa 100.000 Kleinsäuger aus Eulenge­wöllen bestimmt. Die grösste Zahl davon wurde in GewöUen der Schleiereule /Tyto alba (SCOP.)/ und der Waldohreule /Asio otus (L.)/ gefunden. Bei ersteren sind die Beutelisten bekanntlich sehr reich und vielseitig, bei der Waldohreule besteht die Nahrung vor allem aus verschiedenen Kleinnagern. Besonders wertvoll sind solche Gewöllmaterialien, die durch eine grössere Zeitspanne an ein und demselben Ort ge­sammelt worden sind. Da mir aus der Umgebung der Stadt Gyula (SO-Ungarn) seit 1961 12 Jahre hindurch gesammelte Gewölle zur Verfügung standen, lohnt es sich, das Material auch von der Seite der Kleinsäuger zu bearbeiten. Für das Sammeln der Gewölle bin ich Herrn L. POVÁZSAY zu besonderem Dank verpflichtet. Die Ruheplätze der Eulen waren die Tannen des Josef-Sanatoriums in Gyula. Jährlich versammelten sich hier Waldohreulen, die Individuenzahl schwankte von etwa 20-30 bis mehr als 100 Exemplaren. Das Jagdgebiet der Eulen sind die Wiesen und Acker­felder der grösseren Umgebung, es wurden aber Eulen auch über den Dämmen des Körös-Flusses beobachtet (POVÁZSAY briefl.). Die Gewöllen wurden im Laufe ein­zelner Winter zum Teil je einmal, zum Teil 2-3-mal in verschiedenen Zeitpunkten (im Herbst, nach der Ankunft der Eulen und später im Laufe des Winters) gesammelt. In letzteren Fällen habe ich die einzelnen Materialien vereinigt behandelt. Die Zahlen von verschiedenen Winterperioden stammenden Kleinsäugern sind verschieden, durch­schnittlich sind es 704 Exemplare. Neben Kleinsäugern wurde auch das Vogel-Material in jedem Fall bestimmt, jedoch in dieser Arbeit ausser Acht gelassen.

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