O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 13. (Budapest, 1972)

Dely, O. G.: Adatok a Kárpát-medencei törékeny gyík (Anguis fragilis Linnaeus) rendszertanához és elterjedéséhez 39-79. o.

(im Extremfall berühren sie sich an einer einzigen Stelle)(Abb. 1: C und B). Zum Merkmalskomplex dieser Tiere gehört ferner die Blauf leckung der Männchen, die aber ausnahmsweise auch an weib­lichen Tieren beobachtet werden kann. Auf Grund der oben aufgezählten Merkmale gehören die Blind­schleichen von transdanubisehen Fundorten zu der typischen Form Anguis fragil! 3 fragilis LINNAEUS, diejenigen des nördlichen Mittelgebirges und der Hügellandschaft von Gödöllő zur östli­chen Unterart Anguis fragilis colchicus (NORDMANN). Bei der Beurteilung der Unterart-Zugehörigkeit muss dem Fehlen oder Vorhandensein einer sichtbaren Ohröffnung, sowie der Zahl der Querschuppen die grösste Bedeutung zugeschrieben werden. Obwohl die Variabilität der Kopfschilder auch in unserem unga­rischen Material recht gross ist, darf man die gegenseitige La­ge des Frontale und Internasale nicht ausseracht lassen. Der Blaufleckung kann dagegen keine besondere mikrosystematische Bedeutung zugemessen werden. Was nun die Körperdimensionen der ungarischen Blindschleichen betrifft, unterscheiden sich die beiden Unterarten auch in die­ser Hinsicht.Im allgemeinen sind bei der typischen Form Schwanz langer und Pileus kürzer als bei der Unterart colchicus. Über die Unterart-Zugehörigkeit der von mir untersuchten aus­ländischen Blindschleichen lässt es sich folgendes sagen: Die von einigen Fundorten der Slowakei (Hertnek, Kravany, Val­kovo, Dukla-Pass) stammenden Exemplare gehören zu der Unterart colchicus . Dasselbe trifft für die Blindschleichen von einigen rumänischen Fundorten (Brasso, Retyezat Gebirge; Guta, Zlata), Demgegenüber scheinen sämtliche in unserer Sammlung befindliche Exemplare aus Jugoslawien (Durmitor Gebirge), aus Österreich (Umgebung von Wien) und den beiden deutschen Staaten, weiterhin aus Italien und Dänemark zu der typischen Unterart zu gehören. Auch die Mehrzahl der aus Polen stammenden Exemplare gehört zur

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