O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 11/1-2. (Budapest, 1969)

Boros, I. ; Dely, O.: Einige Vertreter der ungarischen Zoologie an der Wende des 19.-20. Jahrhunderts und die wissenschaftshistorische Bedeutung ihrer Tätigkeit 3. István (Stephan) Bolkay (1887-1930) 33-126. o.

(Chionomys) marakovic i BY . , Microtus arvalis hawelka e BY ., Mic­rotias nivalis maly i BY . , Microtias igmanensi s BY . , Pitymis "byro­ni BY. , Micromys minutus méhely i BY . , Sus attila reiser i BY . , Capreolus c . grandi s BY. , Rupicapra r. "balcanic a BY . Aus dem Ge­sichtspunkt der Bereicherung der Wirbeltier-Fauna der Balkan­halbinsel, sind diese Funde, des zoogeographisch nur oberfläch­lich erkundeten Gebietes äusserst interessant ,und erweitern be­züglich der selteren balkanischen Wirbeltier-Reliktarten unsere Kenntnisse. Auf Grund der genauen Analysen der auf diesem Ge­biet angetroffenen Amphibien, Reptilien und Mammalien Angaben versuchte er auch, deren zoogeographischen Charakter zu klären. Mit den früheren Feststellungen, dass die Fauna Bosniens mit der von Mitteleuropa verwandt sei,stimmt seine Meinung überein, die frühere regionale Einteilung der Herzegowina jedoch modifi­ziert er. Seiner Meinung nach lässt sich dieses Gebiet nicht ganz der mediterranen Region anschliessen; der grösste Teil ge­hört zweifellos dahin, aber der innere, die hohen Gebirge und ein Teil derer, die von denen nach Osten zu liegen, gehören zum Übergangsgebiet.Nach der Auffassung von BOLKAY können sie als 73 Gebiete mit submediterranem Charakter betrachtet werden. Nicht weniger interessant sind auch die Feststellungen von ihm, die er bezüglich des Vorkommens und der Umgebung s Verhältnisse der in Bosnien und Herzegowina lebenden Blindmaus ( Spalax m. monticol a NEHRING, Spalax monticola hercegovinensi s MÉH.) ge­macht hat.^ Besonders die Bemerkung, dass die Fundorte von ihnen eigentlich Steppen-Inseln sind, die an der Grenze des oberen Pliozän und unteren Pleistozän in diesen Teilen von Eu­ropa und auch in Ungarn, kleinere-grössere Gebiete eingenommen haben; dass diesen zu Folge, selbsverständlich auch die Biozö­nosen, so die der Vertreter der Flora wie die der Fauna, auch an weit voneinander liegenden Stellen, von gleichen oder nahe verwandten Arten gebildet wurde. So ist der u.a. von ihm be­schriebene, zu den Microtlna e gehörende Microtus (Chionomys) y T 1) V marakovic i BY., 1924 , dessen Fundort im Bjelasnica-Gebirge , über 2000 m hoch, zum Teil in steppenartigem Gebiet liegt, le­bender Vertreter derselben Gattung, von der, an der Grenze des

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