O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 11/1-2. (Budapest, 1969)

Boros, I. ; Dely, O.: Einige Vertreter der ungarischen Zoologie an der Wende des 19.-20. Jahrhunderts und die wissenschaftshistorische Bedeutung ihrer Tätigkeit 3. István (Stephan) Bolkay (1887-1930) 33-126. o.

wohl er von den damals bekannten,ungefähr 200 Arten der Schwanz­lurche ( Caudat a) bloss 10 also 21 Arten eingehend - zum Teil auch auf G-rund von paläontologischen Funden untersucht hatte, doch den polaro-äquatorialen Stammbaum der ganzen Familie (Sa­lamandrida e ) , in den Zeiten BOLKAYs nur noch Unterfamilie ( Sa­lamandrina e ) an. Elf ihrer Gruppen unterscheidet er - unter ihnen Paleo-, Meso- und Neotritone n -, aber zweifellos, trotz ihres genauen und präzisen Verfahrens, doch für eine so reiche Familien mit nicht genügender Exaktheit. Und all diesem zum trotz führt er wieder seine Behauptung be­züglich des Ursprungs der Knochenfische und Molche an und be­zieht sich auch noch auf eine, in der damaligen Zeit bereits sehr unwahrscheinlich klingende ,vom JAEKE1 übernommene Theorie. Unter dem Einfluss des neolamarcktischen Professors für Paläon­tologie aus Greifswald, dem am Anfang des Jahrhunderts äusserst tätigen Redakteur der ersten paläontologischen Zeitschrift (Pa­läontologische Zeitschrift) übernahm er - nachdem er hinsicht­lich der Frage auf den Ursprung der Salamandrinen bei ihm auf Unterstützung hoffte -u.a. auch dessen Auffassung und hält auch annehmbar, dass die Fische von noch primitiveren Landwirbeltie­ren, als dies bisher bekannt war, abstammen. Obzwar diese Theorie schon damals fast keinen Beifalls begegnete, und wurde verfehlt angesehen, da sie nicht auf exakten Angaben und Tatsa­chen sondern mehr auf eigenmächtige Vermutungen beruhte. In einer anderen, 1927 erschienen, sich mit den Carpal- und Tarsalknochen der Vorder- und Hinterglieder der Salamandrinen C -z befassenden Arbeit ,um die in der oben besprochenen Veröffentli­chung publizierten Resultate zu unterstützen - dass heisst, die genetischen Beziehungen der Salamandrinen veranschaulichenden und die von ihm verfertigten Angaben des Stammbaumes zu recht­fertigen -, glaubt er neuere Beweise geliefert zu haben. Er versucht nachzuweisen, dass sich parallel zu der Modifikation des den Schädel bildenden Knochens auch eine Veränderung in Knochen der Vorder- und Hintergliedmassen sich' vollzieht. Bei

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