O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 10/1-2. (Budapest, 1968)

Boros, I. ; Dely, O. G.: Einige Vertreter der ungarischen Zoologie an der Wende des 19.-20. Jahrhunderts und die wissenschaftshistorische Bedeutung ihrer Tätigkeit 2. Géza Gyula Fejérváry (1894-1932) 45-142. o.

nes Museums tritt und statt des Portefeuilles eines Diploma­ten zu tragen,sich mit einem Rucksack abschleppend unermüd­lich das Gelände begeht, um mit seinem Fangnetz aus den sai­sonmässigen Gewässern, Tümpeln Kaulquappen, Frösche und Mol­che zu schöpfen, Eidechsen und Schlangen zu fangen; dass er leidenschaftsvoll sammelt, beobachtet, seziert, mikrosko­piert, nach den Problemen und ihrer Lösung forscht und wie beflügelt bis zur Beendigung seiner Universitätsstudien im 7 Jahre 1917, als er auch seine Loktorprüfung ablegt - abge­rechnet einige kleinere populärwissenschaftliche Aufsätze ­13 neuere, unter ihnen grössere wissenschaftliche Abhandlun-. gen publiziert? Er erfüllt all diejenigen Hoffnungen, die nach den ersten Offenbarungen seines aussergewöhnlichen Ta­lents von jenen an ihn geknüpft worden sind, die ihn bereits zu dieser Zeit gekannt haben. II. SEINE WISSENSCHAFTLICHE TÄTIGKEIT IM ALLGEMEINEN UND IN DER SICH SPEZIALI SIERENLEN UNGARISCHEN ZOOLOGIE Das Auftreten FEJÉRVÁRYs fällt auf die erste Aufstiegs­zeit der ungarischen Zoologie. Ein Vierteljahrhundert frü­g her, als der erwähnte Aufsatz von ISTVÁN APÁTHY erschienen ist (1886), konnte er noch ruhig folgendes schreiben: „Woll­ten wir die Geschichte der Zoologie in Ungarn schriftlich niederlegen und würden wir nur das aufzählen, was einen wis­senschaftlichen Wert hat... so würde diese Geschichte er­bärmlich kurz sein und wenig sagen. V/o hielt ma n schon im Auslande, als man bei uns erst den alten LINNÉ zu begreifen begann? Die wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Tä­tigkeit von wertvoller praktischer Beziehung der Vorfahren, der Bahnbrecher, vor allem der Universitätsprofessoren TIVA­LAR MARGÓ und JÍNOS KRIESCH, des genialen Polyhistors OTTO

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