O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 7/1-2. (Budapest, 1965)
Kretzoi, M.: Drepanosorex - neu definiert 117-130. o.
geologisch ältere /altbiharische/ und eine grössere /jungbiharische/ - wohl gut zu unterscheiden werden. Erstere, D. margaritodo n /KORMOS 1930/ ist neben kleineren Abmessungen und allgemein filigranerem Bau durch weniger ausgeprägtem Protoconulid-Absatz der unteren Molaren, bzw. seichtere Einschnitte zwischen den Kerben am grossen unteren Inzisiv gut von der grösseren, D.savin i /HINT0N 1911/ zu trennen. Ob die mitteleuropäischen Funde der grossen Form - austriacu s KORMOS 1937, tasnádi l KRETZOI 1941 - vom südenglischen Typusmaterial als besonderes Taxon unterschieden werden sollen,oder nicht, das sei späteren eingehenderen Untersuchungen an umfangreicherem Material als dasjenige, das uns zurzeit vorliegt, vorbehalten. Was aber hier doch gestrichen werden soll, ist der phyletisch-taxeonomische Rahmen, in dem unser Soricide hineingestellt werden soll. Echte Soriciden erscheinen schon im frühen Oligoirän— so in Europa, wie in Nordamerika; die eozäne Saturninia kann nicht als Soricide abgesehen werden. Die Gruppe, die zu dieser Zeit erscheint - und zumindest bis Mitte Pliozän heraufkommt - ist durch Gattungen vertreten, die von der ziemlich geschlossenen Gruppe bereits lebender echter Soriciden ziemlich scharf getrennt. Eben deshalb ist es ratsam, die sicher hierher gehörigen zwei Gattungen, Trimylu s BOGER 1885 /= Heterosore x GAILLARD 1915 und Domin a COPE 1873 /• Protosorex SCOTT 1895/ in einer selbständigen Unterfamilie allen übrigen Soriciden als Trimylina e /n.n. für Heterosoricina e GAILLARD 1915/ gegenüberstellen. Zugleich sei erwähnt, dass über die geologisch eher hieher passende Gattimg Necrosore x FILHOL 1889 - falls überhaupt ein Soricide - im Augenblick soviel wie nichts gesagt worden kann. Alles was ausser diesen Gruppen mit Recht zu den Soriciden gestellt werden darf - etwas weniger als 80 generischsubgenerische Namen, die zumindest reell 40-45 dieser Kategorien decken - kann am besten in der einheitlichen ünterfa-