O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 7/1-2. (Budapest, 1965)

Jánossy, D.: Fossile Vogelfauna aus den Moustérien-Schichten der Curată-Höhle (Rumänien) 101-116. o.

Der Bartkauz lebt heute von den nord-nordöstlichen Tei­len Europas über ganz Asien bis zu den östlichen Gebieten Nordamerikas in der Taiga-Zone /nach der Karte von STEGMAN, ins DEMENTIEW, 1951, Bd. I./. Im gemässigten Mitteleuropa wurde diese Eulenart meines Wissens bis jetzt nicht einmal als Wintergast beobachtet und wir kennen ihre jungpleistozä­nen Reste überhaupt nicht /LAMBRECHT, 1935/. Der einzige fossile Nachweis des Bartkauzes stammt aus der stratigra­phisch völlig unsicheren Stránská Skála /SKUTIL-STEHLIK, 1939/. Die juvenilen Knochen aus der Curata-Höhle beweisen dabei eindeutig, dass diese Eule dort nistete, die Art war also in diesem relativ südlichen Gebiet kein Winter­gast. Picus canu a GKELIN - Ein Proximal fragment einer Ulna kann ohne Zweifel dieser Art zugerechnet werden. Die Ereite der proximalen Epiphyse des fossilen Stückes beträgt 6,5 mm. Dieses Mass schwankt bei Picus viridi s /n=4/ zwischen 7,2­7,4-, bei P. canu s /n=2/ zwischen 6,5-6,6 mm und beträgt bei Dendrocopos leucoto s /n=l/ 5,9 mm. Da wir in ähnlicher Grös­senkategorie keinen anderen europäischen Specht kennen, be­stätigen selbst die Masse die artliche Bestimmung. Es soll hier erwähnt werden, dass wir bis jetzt vom jungpleistozänen Vorkommen des Grauspechtes 11 Daten kennen /LAMBRECHT, 1933; STEHLIN, 1933; SKUTIL-STEHLIK, 1939/ und unter diesen fallen 10 Funde auf die östlichen Teile Europas und hauptsächlich auf das Gebiet des Karpatenbeckens. Das Vorkommen in der Curata-Höhle bestätigt jene Annahme, dass der Schwerpunkt des Verbreitungsareales dieser Art schon im Jungpleistozän auf die östlichen Teile Europas fiel. Pyrrhocorax graculu s /L./ - Diatalfragment des Carpome­tacarpals. Wie bekannt, stehen die zwei europäischen Pyrrho-

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