O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 7/1-2. (Budapest, 1965)
Jánossy, D.: Fossile Vogelfauna aus den Moustérien-Schichten der Curată-Höhle (Rumänien) 101-116. o.
bernas l a oder Lagopu s-Arten/ sowie Alectorl s oder Francollnus gut ab. Die robuste Form der Knochen ist auffallend, die Abmessungen übersteigen teilweise die maximalen Masse meines rezenten Vergleichsmateriales. Die Distalbreite des Femur beträgt etwa 9,6 mm, die Breite der Diaphyse etwa in der Mitte des Knochens 4,2 mm» Bei zehn rezenten Exemplaren variieren diese Masse zwischen 8,8-9,6 bzw. 3,9-4,1 mm. Die stärkeren Abmessungen hätten in sich selbst keine grössere Bedeutung, wenn die ungarischen jungpleistozänen Funde sich nicht allgemein im Bereiche der Minus var lant en der rezenten Form bewegen würden. Nach der mir zugänglichen Literatur sind unter den rezenten Unterarten auch keine besonders grosswüchsigen Formen und die einzige /ostasiatische/ Art ausser P. perdl x, P. dauric a ist auch kleiner. Crex cre x L. - Ein Coracoideum kann ganz eindeutig mit demselben Knochen des im Jungpleistozän Europas so weit verbreiteten Vachtelkönigs identifiziert werden. Asio flamm eu s PONTOPPIDAN - Zwei Distalfragmente der Tarsometatarsi gleichen eher mit den Laufknochen der Sumpfohreule, als mit demselben der Waldohreule . Ausser morphologischen Gründen sprechen die Masse auch dafür: die Distalbreite des weniger verletzten fossilen Stückes beträgt 10,4 mm. Dasselbe Mass variiert bei rezenten Asio flammeu s /n= 3/ zwischen 10,4-10,7 mm bei A. otu s /n=5/ zwischen 8,9 und 10,0 mm. Stri x cf. nebulos a FORSTER - Proximal fragment der Ulna, Proximalfragment zweier Radii, Proximalfragment des Tibiotarsus, 4 Fragmente der Tarsometatarsi. Die grösste Überraschung der Vogelfauna der C u r a t äHöhle sind jene, hier aufgezählten Knochen, von welchen auf eine Eule von der Grösse zwischen Strix uralensi s und Nyctea scandlac k gefolgert werden kann. Von den meisten Knochen