O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 3/1-2. (Budapest, 1961)
Kretzoi, M.: Zwei Myospalaciden aus Nordchina 123-136. o.
lität aus dem Profil eben einen Myospalax-Unt erklefer sammeln konnte. Der in Rede stehende Unterkiefer gehört der linken Seite und ist etwa 4 mm hinter H-j abgebrochen. Ausserdem fehlen ihm auch die Fortsätze. Die wichtigsten Abmessungen des Unterkiefers sind folgende: Querschnitt des Inziaivs 2,5 mm, Länge von 3,9 nun, von 1(2 2,95 wn,von K-, 2,15 mm.Die Länge der Molarenreihe beträgt /bei 9,0 am reiner Kauflächenlänge/ im Verband 9,2 mm. Das FundstUok stammt von einem erwachsenen Tier mit kräftigen Muakelsindrücken und normalen Kauflächen der Molaren. Morphologisch zeigt unser Belegstück folgende Merkmale: Der Ioziaiv ist relativ breit, mit nur wenig abgerundeter, eher flacher vorderen Schmelzleiste. Die Kaufläche der Molaren zeigt ein schwach „klin-omegodontes" Bild im Sinne von TEILHARD DE CHARDIN /5: Abb. 26/, mit breitabgerundeten labialen Ausbuchtungen und ziemlich gleichmässiger Schmelzdicke. M 1 zeigt das normale Kauflächenbild typischer Myoepala x-Formen. Das Uber die Molaren im allgemeinen gesagte Uber die breitabgerundete Form der labialen Ausbuchtungen muss für diesen Zahn besonders betont werden. Dazu iBt noch die mit diesem Merkmal Hand in Hand laufende Einengung der am inneren Ende nach vorne eingebogenen labialen Einbuchtungen» die etwa die halbe Länge der lingualen Einbuchtungen besitzen. Von letzteren ist die hintere die längste, mit ziemlich geradem Verlauf. Die vordere krümmt sich dagegen stark nach vorne. Am Para-Metaconid-Komplex ist lingual keine Einbuchtung, nur eine seichte Einsenkung wahrzunehmen. Der Paraconld-Abschnltt ist durch die starke Einschnürung durch die labiale Vorder-Einbuchtung und Fehlen einer riehtigen Lingual-Einbuchtung asymmetrisch geworden, d.h. labial verschoben. Am Up ist die deutliche Ausbildung der labialen Elemen-