O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 2/1-2. (Budapest, 1960)
Marián, M.: Die Vogelwelt der Oberen-Tisza 69-80. o.
Meine Arbeit haben die Herrn K. BÁBA. DR. G. CSONGOR, und DR. A. HORVÁTH durch Überlassung ihrer Beobachtungen unterstützt. Nehmen sie hierfür meinen besten Dank entgegen. Die oben erwähnte Strecke der Tisza fliesst am westlichen und südlichen Rande des Tiszahát. An beiden Seiten des Flusses befinden sich zahlreiche, vom Hauptarm heute bereits völlig abgeschlossene tote Arme. Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt 600-700 mm. Jehresmitteltemperatur.9 C°. Das Klima ist also hier niederschlagsreicher und kühler als an anderen Stellen des Alföld. Die Gegend ist ziemlich bewaldet. An den feuchten sandig-schlammigen Ufern des Flusses und der toten Arme gedeihen Pappel-Weiden-Galerienwälder / Popul eto-Sallcetum/ und Zwergbinsenbestände /Nanocyperion/ . In den tieferen Gewässern leben Tangaesoziationen / Potamlon , Hydrocharitlon/ und Sumpfpflanzenassoziationen /PhragmitIon , Magnocharition / . Am rechten Tiszaufer, 4-6 km vom Fluesbett entfernt, befinden eich mehr oder minder grosse Mischwälder /Querceto- Carpinetum und Ulmeto-Fraxineto-Roboretum /, welche an tieferen Stellen in kleinere Erlen-Moorwälder übergehen /Alnetum glutlnoeae carietosum elongatae /. Ansonsten breiten sich an der Aussenseite der Schutzdämme Ackerfelder und gewaltige Viehweiden aus. Die Galerienwälder entlang der Tisza haben zweifache Anordnung: an der inneren, dem Wasser zugekehrten Seite der Dämme ziehen sich aus hohen Bäumen bestehende Waldstreifen hin,deren Be&tand grösstenteils Pappeln und in zweiter Linie hie und da mit gewaltigen Eichen gemischte Weiden /die nicht gestutzt sind/ bilden. Die Bodenvegetation besteht sus Brombeersträuchern, Nesseln, Kletten, hie und da aus Efeu und hohen Gräsern. Charakteristisch für diese Wälder sind die zahlreichen Erdgruben, in und um die Bäume seinerzeit angepflanzt wurden. /GY. BODROGKÖZI nannte diese Bestände „Kubik"-, d. h. „Erdgruben-WälderV. Zu der Richtung gegen das Wasser hin folgen gewöhnlich baumlose Gebiete, Viehweiden