O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 2/1-2. (Budapest, 1960)

Kretzoi, M.: Ein neuer Meline aus dem Jungpleistozän des Karpaten-Gebietes 299-305. o.

Dimensione n: Abstand zwischen Postorbitalenge und Hin­terende der Crista sagittalia 65,0 mm, Breite der Postorbi­talenge 27,8 mm, Mastoidalbreite 69,0 mm, Paroccipitalbreite +_ 46 mm, Hirnkapselhöhe /mitte/: 44,0 mm /mit Crista/. Beschreibun g: Im allgemeinen Habitus ist der hinter den Proc. postorbitales abgebrochene Hirnschädel durch die nicht eiförmige, sondern nach hinten zu verbreiterte Hirnkapsel nicht Mele s-artig gebaut und erinnert oberflächlich eher an Cani s oder Gul o . Diese Erscheinung ist vorerst durch den kurzen Occip-italteil und den verbreiterten Kastoidalab­schnitt hervorgerufen. Der Sagittalkamm ist normal Mele s-artig gebaut, ver­zweigt sich knapp vor der Postorbitalenge . Letztere ist massig ausgebildet, schnürt - inwieweit das aus dem erhalte­nen Rest der Interorbitalteile zu schliessen ist - einen Meie s gegenüber breiteren und auch längeren Interorbitalteil ab. Die Hirnkapsel iBt relativ kürzer und weiter hinten am breitesten als bei Meie s . Das Occiput ist auffallend verbreitert, dagegen aber entschieden verkürzt. Parocclpitalfortsatz nicht ausgezogen, bildet nur ei­ne rechteckig ausgebildete Hinterwand des Hinterhauptes. Mastoidfortsatz auffallend massiv gebaut, doch wenig nach vorne geneigt, reicht nur bis zum Hinterrand des Meatus au­ditorius externus der Bulla. Letztere Mele s-artig. doch mit längeren äusserem Gehörgang. Fossa glenoidalis mässig ge­schlossen, nicht extrem nach vorne gerichtet. Vergleich e : Es ist eigentlich nicht glücklich dass une von diesem Tier eben der Hirnschädel zurückgeblieben ist ­und nicht die Gesichtsteile, bzw. das Gebiss ; was uns von dieser Form vorliegt, liefert vorerst negative Merkmale, die bloss dazu ausreichen, sie aus einer Reihe bekannter Gruppen auszuschlie8sen, ohne dass diese Merkmale auch die Zuweisung zu der einen oder anderen Melinen-Form sichern könnten. Dazu

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