Vasvármegye Hivatalos Lapja, 1921. január-december (19. évfolyam, 1-52. szám)

1921-03-03 / 9. szám

/i anligenden Berirken der Notwendigkeit gemäss ein- schränken könne. Das Muster dar Transportszertifikate und Kaufslegitimationen sowie die Umstände der ober- wähnten besonderen Bewilligungen und die Voraus­setzungen zur Berechnung des Einkaufs der erwähn­ten Tiere stellt der kgl. un?. Ackerbauirinister im Var­ordnungswege fest §. 2. Das Ministerium ändert die Vdrig. Z. 7512. M. E. vom 10. X. 1914. über das Ver­bot des Eisenbahntransportes von Fä sen, Kalbinnen unter 3 Jahren und trächtigen Kühen derart ab, dass Färsen, Kalbinnen unter 3 Jshren, trächtige Kühe sowie zur Zucht geeignegfe Kühe unter 8 Jahren aus dem Gebiete der Komitate Moson, Sopron, Vas und Zala, weiters der S'adt m. J. R. Sopron inudas Übrige Gebiet des Landes per Bahn ohne jede Einschränkung abtrans- portiért warden können. §. 3. Wer un*er die Verfügun­gen des §. 1. fallende Tiere in die dort angegebenen Gebiete entgegen vorliegender Vdng. transportiert oder transportieren lässt, brw. treibt oder treiben lässt, sowie derjenige, der solche Transportszertifikate oder Bewil­ligungen benützt, die nicht in der vorgeschriebenen Weise behandelt wurden, bzw. zum Gebrauch gelangten, der begeht — insoferne seine Tat njeht schwereren Strafverfügungen unterliegt — eine Übertretung und ist mit Arrest bis zu sechB Monaten und Ge'dstrafe bis zu zweitausend Kronen zu bestrafen. Jenes, Tier, bezüglich dessen die Übertretung begangen wurde, muss konfisziert werden. Der euI Grund der Verwertung der konfiszierten Tiere eingelauf^ne Erlös ist im Sinne des 3. Absatzes das § 7. der Vdng. Z. 8790—1920. M. E. zu vei wenden bzw. zu verrechnen. Wegen diesartiger Übertretung fä’lt das Verfahren in den Wirkungskreis der Verwaltungsbehörde als Polizeistrafgericht, auf den Funklionsgebiete der kgl. ung. Staatspolizei in den Wirkungskreis der kgl. ung. Staatspolizei. § 4 Vorliegende Vdng. tritt aro 1. März 1921. in Kraft. Budapest, am 18. Februar 1921. Graf Teleki m. p. kgl. u.ig. Ministerpräsident. Zahl 4357—1921. Gegenstand: Einschränkung des Tierverkehrs in den grenzsnliegenden Komitaterr. An sämtliche Behörden I. Instanz, sämtliche kgl. ung. und sämtliche lokalbehördliche Tierärzte, an. den kgl. ung. Munizipaltierarzt. Die Verordnung des Herrn kgl. ung. Ackerbau ministers Z. 41586—III. 4 — 1921 vom 18/H. 1. J. wird ingeschlossen behufs allsogleicher Mitteilung, entspre­chender Anweisung, Belehrung und strenger Kontrolle an alle Gemeinden, Tierärzte mit dem Bsifügen ausge- folgt, dass mit der Führung der laut der vom Herrn Szombathelyer Distriktsregierungskommissär am 26 II. I. J. unter Z3hl 59/cln.—1921 erlassenen Vdng. für den von der Grenze gerechneten 20 Km. breiten Streifen angeordre'en Tierevidenz nur vollkommen ver­lässliche Personen zu betrauen sind,, die die Evidenz entsprechend den eingetretenen Veränderungen zu be­richtigen verpflichtet sind. Die Einwohnerschaft hin­gegen ist mit entsprechendem Ernste aufmerksam zu machen, eine jede im Tierbestande eingetretene Ver­änderung unverzüglich, spätestens binnen 48 Siu^den, der Gemeindevorstehung (s ädlischen Behörde) unbe­dingt anzumelden. Weiters sind die in Betracht kommenden behörd­lichen Organe (Tierärzte, Gemeindevorstehungen, Gen­darmerie, Polizei) anzuweisen, den Tierverkehr in den grenzanliegenden Bezirken mit reger Wachsamkeit zu verfolgen; ich weise die Behörden I. Instanz an, die vorgeschriebenen Bewilligungen nur dann zu erteilen, wann ein jeglicher Missbrauch mit der B willigung räizlich Eusgeschloisen ist. Natürlich ist aber der Triab oder Transport lebender Tiere aus dem 20 Km. breiten Streifen in das Innere des Landes nicht zu behindern. Auch die Behörden I. Instanz mögen die in dem Tierbestand der einzelnen grenzanllegnnden Ge­meinden eintretenden Veränderungen mit Aufmerksam* -keit verfolgen, die Viehpassmanipulanten hingegen sind entsprechend zu belehren und zu kontrollieren. Besondere Aufmerksamkeit ist auf die Kontrolle der Fleischhauer, Viehhändler und Mätier zu wenden. Im Interesse der Verhinderung des Hinaasschmug- gelns der Tiere eus dem Gebiete des Landes nach Österreich fordere ich die Behörden und behördlichen Organe zur strengsten Durchführung der in der Ver­ordnung enthaltenen Verfügungen auf, sowie such, dass sie im eigenen Wirkungskreise die strengste Kontrolle durchführen und alles mögliche anwenden mögen, dass die Verhinderung des Tierschmuggels, was nunmehr unser imminentes Interesse bildet, auch von Erfolg be­gleitet sei. Schliesslich fordere ich sowohl die Behörden, als auch die Herren Tierärzte auf, die gelegentlich der Durchführung dieser Verordnung sich ergebenden Schwierigkeiten mir russer der Reihe zu melden, samt ihren even'ujllen Vorschauen, drmit ich im Interesse der Bhebung der Schwierigkeiten und Hindernisse massgebenden Ortes rechtzeitig Verfügungen veran­lassen könne. Szombathely, am 2. März 1921. Für den Vizegespan: Dr. Koloman Horváth m. p. Korn, öbernotar. 3730—1621. szám. Tárgy: Lingauer Albin szombathelyi lakosnak kérvénye a kiadásában megjelenő „Vasvármegye", „Dunántúli Eslilap“ és „Westungarn“ utcai árusításának engedé­lyezése iránt. Véghatározat. Lingauer Albin szombathelyi lakosnak, mint a „Vasvármegyei Nyomdavállalst“ tulajdonosinak az 1153-920 M. E. sz. rendelet 3. § a alapján megen­gedem, hogy a kiadásában Szombathelyen megjelenő „Vasvármegye“, „Dunántúli Estilap“ és „Westungarn“ c. napilapokat a vármegye területén utcán árusíthassa. Megjegyzem, hogy ezen engedélyen felül az el- árusitási engedélyt (rikksnesengedélyt) is, a hiv. M. E. rend. 4—5. § ai értelmében az elárusitási helyek szerint ille ékes, helyi elsőfokú rendőrhatóságoktól ki kell esz­közölni. Miről Lingauer Albin, a „Vasvármegye ryomdavällalai“ tulajdonosa, szombathelyi lakost, vala­mennyi járási főszolgabírót, továbbá a szombathelyi, a kőszegi, a celldömöiki, a szentgotthárdi és a pinkafői államrendőrkapitányságot értesítem. Szombathely, 1921. február 23. __ Herbst Gésa 8. k., alispán.

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