Vasvármegye Hivatalos Lapja, 1920. január-december (18. évfolyam, 1-53. szám)

1920-03-04 / 10. szám

66 3173—1920. sz. Határidő: Ápr. 20. j TÁRGY: Az izraeliták húsvéti lisztjéuek be­szerzése. Valamennyi főszolgabíró és polgármester urnák. (Kőnyomatos példányban is kiadatott.) Megfelelő eljárás és jelentéstétel végett azzal adom ki, hogy a pászkalisztet igénybevevő hit­községi tagok névjegyzékét, külön a gabonával (liszttel) ellátottakét és külön az ellátatlanokét, követeljék be, s gondoskodjanak egyrészt arról, hogy az ünnepek idejére az ellátatlanok hatósági lisztet ne kapjanak, másrészt az ellátottaktól az igénybevett pászkalisztnek megfelelő mennyiségű liszt behajttassék és Címeteknek közélelmezésre rendelkezésre bocsáttassék. Szombathely, 1920. febr. 19. HORVÁTH s. k. járási főszolgabíró, a kér. kormánybiztos . által kirendelt h. alispán. Abschrift. Ungarischer Minister für Volksernährung. Z. 8490—1920—IV. An den ersten Beamten sämtlicher Munizipien. Ich habe wie in den Vor-, so auch in diesem Jahre der Zentralkanzlei der ungarländischen autonomen orthodoxen izr. Kon­fession und der Fester neologen izr. Kultusge» meinde die Bewilligung erteilt, dass sie zum Zwecke des Mazzotbackens für die izr. Oster­feiertage des Jahres 1920 im Wege der kom­merziellen Hauptabteilung des Landes-Regie­rungskommissariates für die Getreideaufbringung eine bestimmte Menge an Ostermehl anschaifen können. — Die beiden Zentralkanzleien sind verpflichtet, aus der auf diese Weise bewilligten Mehlmenge sämtliche ungarländische izr. Kul­tusgemeinden mit Ostermehl zu versehen. Die per Person konsumierbare llöchstmenge an Mehl setze ich in täglichen 12 dkg, bezw. in der dieser Mehlmenge entsprechenden Mazzot- menge fest. Behufs Vermeidung der zweifachen Versor­gung der Ostermehl verbrauchenden izr. Bevöl­kerung mache ich beide Zentralkanzleien darauf aufmerksam, dass während der Dauer der Os­terfeiertage die mit Ostermehl versehenen Mit­glieder der Kultusgemeinden das von den Ver­waltungsbehörden zur Verfügung der Bevölke­rung gestellte Brot bezw. Riehl nicht in An­spruch nehmen dürfen. — Gleichzeitig habe ich die beiden Zentralkanzleien verpflichtet, die Kul­tusgemeinden anzuweisen, dass sie das Namens­verzeichnis der das Mazzotmehl in Anspruch Nehmenden, sowie die von den Einzelnen zu beanspruchendeMehlmengebei den Verwaltungsbe­hörden noch zu solcher Zeit anzumelden liaben, dass die behördliche Mehl- und Brotversorgung der Mazzotmehl Verbrauchenden auf die Dauer der izr. Osterfeiertage eingestellt werden könne. — Ich fordere daher P. T. auf, auf Grund des von den einzelnen Kultusgemeinden einzubrin­genden, im Nichteinbringungsfalle abzuverlan­genden Ausweises aus der Mehlgebühr, der Os­termehl verbrauchenden Mitglieder der Kultus­gemeinden das durch diese zur Erzeugung der angesprochenen Mazzotmenge notwendige Oster- meht in entsprechender Weise in Abzug zu bringen. Insoferne einzelne Mitglieder der Kul­tusgemeinden für das Wirtschaftsjahr oder für einen Teil desselben mit Mehl bezw. mit Ge­treide versehen sind, so sind diese verpflichtet, eine der für die izr. Osterfeiertage [angesproche­nen Mazzotmenge entspi elende Mehlmcngc der. Behörde einzuliefern. Dort, wo Mehl- und Brotkarten eingeführt sind, ist der Abzug am zweckmässigsten derart bevverkstellbar, dass der angeforderten Mazzotmenge gleichwertige Mehl* oder Brotkartenabschnitte vernichtet werden. Ich fördere P. T. auf, die Inabzugbringung der der Ostermehlmenge entsprechende Mehlmenge mit grösster Sorgfalt durchzuführen. Über die be­treff österlicher Mehlversorgung der auf dem Gebiete Ihres Munizipiums wohnenden Izraelben getroffenen Verfügungen gewärtige ich anfangs März Meldung. Weiters werden Sie aufgefordert, über die Anzahl der auf dem Gebiete Ihres Mu- niziums Mazzotmehl in Anspruch nehmenden Mitglieder der Kultusgemeinden und über die durch diese verbrauchte Mazzotmehlmenge ge­meindeweise separiert und für das ganze Gebiet des Munizipiums summarisch bis zum 25. April 1920. eine Nachweisung an das unter meiner Leitung stellende Ministerium vorzulegen. Für den Minister: Unleserliche Unterschrift, Staats­sekretär. Zahl 3173—1920. Termin: 20. April. GEGENSTAND: Beschaffung des Ostermehlcs der Juden. An sämtliche Herren Oberstuhlrichter und Bürgermeister. (Auch in lithographischen Exemplaren verlautbart). Wird behufs entsprechenden Verfahrens und Meldungserstattung mit dem Beifügen mitge­teilt, die Namensverzeichnisse der das Mazzot­t

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