Gábor Eszter: Die Andrássy Straße - Unser Budapest (Budapest, 2002)

DIE ERBAUER DER ANDRÁSSY ÚT Árkay, Aladár (1868—1932), Hauptwerke: Villensiedlung der Richter und Rechtsanwälte am Kleinen Schwabenberg in Buda, reformierte Kirche in der Stadtwäldchen-Allee (Városligeti fasor), Kirche der Fabriksstadt von Győr, die erste Kirche im Stadtbezirk Mayerhof (Városmajor). Er entwarf die Babocsay- Villa in der Andrássy út 129, die inzwischen umgebaut wurde. Czigler, Győző (1850 —1905), Professor an der Technischen Universität Haupt­werke: Das Zentrale Statistische Büro in Buda, das Gebäude des Landeskasi­nos Ecke Kossuth Lajos utca und Semmelweis utca. Er entwarf den Saxlehner- Palast in der Andrássy út 3. Fellner, Sándor (1857 —1944), Hauptwerke: Das einstige Finanzministerium am Szentháromság tér (umgebaut), das Justizministerium in der Markó utca. In der Andrássy út 124 entwarf er die Bulyovszky-Villa. Feszty, Adolf (1846—1900), studierte an der Technischen Hochschule in Zürich. Außer dem einstigen Haris Basar (abgetragen), stehen alle seine Hauptwerke in der Andrássy út. Er plante den Palast des Fonciére Versicherungsinstituts (Andrássy út 2) sowie die Häuser Nr. 8, 10, 15, 17, 46, 60, 72, 78 und 96. Flagg, Ernst (1857—1947), amerikanischer Architekt, studierte in Paris, wirk­te vor allem in New York. Stand in enger Beziehung zur Familie Vandebilt. Entwarf die heutige Form des Hauses Andrássy út 104. Freund, Vilmos (1846—1922), studierte an der Technischen Hochschule in Zürich, wirkte in Budapest. Nach seinen Plänen wurde das Taubstummen-Heim der Israeliten am Bethlen tér gebaut, das Gebäude des Pester Rabbinerseminars in der Röck Szilárd utca (gemeinsam mit Ferenc Kolbenheyer), das einstige Judenspital in der Szabolcs utca, das Leopoldstädter Kasino in der Nádor utca (heute Dunapalota). Er entwarf die Häuser Nr. 5, n, 19, 20, 23, 24, 43, 47,112 und 114 in der Andrássy út. Gnauth, Adolf (1840—1884), Stuttgarter Architekt. Er war Lehrer an der Kunstgewerbeschule in Stuttgart, später in Nürnberg. In Stuttgart entwarf er mehrere palastartige Villen (z. B. die Villa Siegle). Im Auftrag des Radialstra­ßen- (Sugárúti-) Bauunternehmens plante er die einstige Edelsheim-Gyulay- Villa in der Andrássy út 132. Hajós, Alfréd (1878—1955), Architekt, der erste ungarische Olympiasieger (1896, Athen). Hauptwerke: Das Hotel Goldner Stier (Arany Bika) in Debre­cen, in Budapest der Sitz der Reformierten Kirche und das Hallenschwimm­bad auf der Margareteninsel. Er entwarf das Boarding house in der Andrássy út ni. Kallina, Mór (1844 —1913), aus Mähren stammender österreichischer Architekt. Nach Budapest kam er als Bauleiter von Otto Wagner und ließ sich dann hier nieder. Seine Hauptwerke: Die Paläste des Kriegsministeriums und des Honvéd 67

Next

/
Oldalképek
Tartalom