Prohászka László: Der Donaukorso - Unser Budapest (Budapest, 1998)

Renoviertes Geländer ünd Kandelaber velliert, und die einheitliche Kunststeinbepflasterung aus abwaschbarem Stein erstreckte sich von Mauer zu Mauer. Das Geländer aus Gußeisen, welches die Straßenbahn- schienen vom Gehweg trennte, wurde auch in Ordnung gebracht. Neue Repliken der einstigen Buchwald-Sessel zierten die Promenade wieder, und prächtige kleine Säulen aus Gußeisen stoppten, durch Eisenketten verbunden, den Autoverkehr. Baumschutzkörbe, Baummietengitter, ge­flochtene umkippbare Haidecker-Papierkörbe, traditionel­le rote Briefkästen und grün-gelbe Telephonzellen be­schwören den Stil der Jahrhundertwende. Neugepflanzte Eschen ersetzen alte oder während des Krieges und der Bauarbeiten beschädigte Bäume. Einige Bäume (in der Nähe der Kettenbrücke Akazien, am Vigadó tér japanische Akazien, am Petőfi tér Platanen) blieben jedoch erhalten. Der neugezauberte Korso wurde auch durch neue Kunstwerke bereichert. Am südlichsten Ende der ge­pflasterten Promenade wurde 1983 ein kleiner Zierbrun­nen von László Wild aufgestellt. Aus den vier Brunnen­kränzen des Petőfi Brunnens im klassizisierenden Stil fließt je aus einem in Bronze gegossenen Rosetten-Auslauf fri­sches Trinkwasser. 47

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