Prohászka László: Der Donaukorso - Unser Budapest (Budapest, 1998)

Ansicht vom Gellértberg aus, gm 1960 (am Korso steht bloss das Gebäude des Hotels Duna) gemeinsam mit dem Hotel Duna abgetragen, um dem neuen Luxushotel Budapests, dem Duna Inter-Continental Platz zu machen. Mitte der sechziger Jahre wurde die Fahr­bahn des Korsos für den Autoverkehr geöffnet. Die Fuß­gänger wurden auf dem ursprünglich ausgebauten Geh­steig zusammengedrängt. Zum echten Korso wurde mehr und mehr die etwas schäbige, doch elegante Váci utca, von wo der Autoverkehr langsam hinausgedrängt wurde. Eine wichtige Station in der Nachkriegsgeschichte des Donaukorsos stellte der Bau der neuen Elisabethbrücke zwischen 1960 und 1964 dar. Die nach Plänen von Pál Sá­voly errichtete, moderne schneeweiße Kabelbrücke wurde am 20. November 1964 eingeweiht. Sie wurde wieder ein würdiger Schlußpunkt des südlichen Korsoabschnitts und stellte gleichzeitig eine sehr notwendige Verkehrsmöglich­keit dar. 1963 gab es dann eine Ausschreibung für ein neu zu bauendes Hotel auf der Zeile zwischen Vigadó tér und Petőfi tér. Die Grundkonzeptionen der Bewerbungsarbei­ten gingen - ähnlich wie die Pläne aus dem Jahre 1946 - in zwei verschiedene Richtungen. Ein Teil der Architekten 43

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