Gábor Eszter: Budapester Villen - Unser Budapest (Budapest, 1997)
ungarischen volkstümlichen Bemühungen viel zurückhaltender auftreten. Bei der Ornamentik der Fassade hat Lech- ner ebenfalls volkstümliche Motive verwendet, im Inneren wurden diese jedoch von der romanisierenden Detailgestaltung zurückgedrängt. Die Villa wurde mit einer zweigeschossigen Halle mit Galerie gebaut. Eine Besonderheit ist der Wintergarten an der Straßenfront, abweichend vom üblichen Ort an der Seiten - oder Hinterfront; so bildet er ein bestimmendes Element der Fassade. Ein Seitentrieb des Gebäudetyps - das Erscheinen der Mietvillen In den Jahren nach der Millenniumsfeier 1896 begann eine stufenweise Umwandlung des Villenviertels an der And- rássy út. Die früheren Villen erwiesen sich als zu eng, und die neuen Besitzer unternahmen bedeutende Umbauten. Die Neorenaissance-Villen wurden, indem man die frühere geschlossene Masse aufbrach, zum Garten hin durch bedeutendere Anbauten vergrößert. Es gab Fälle, wo eine An die ebenerdige Villa des Dr. Elek Nagy erinnern nur die Grundmauern und das Fenster an der linken Seite. XII., Székács utca 12. 29