Várnagy Zoltán: Stadtverkehr - Unser Budapest (Budapest, 1994)

Schiffe und die Schiffahrt, nachher ihr Rechtsnachfolger, die Ungarische Schiffahrt AG (MAHART). Alle kleineren Unterneh­mer waren da eingeschlossen, nur die KPM Donauüberfahrt blieb selbständig. 1956 erschienen die Wasserbusse auf der Donau, 1968 wurden sie mit dem Budapester Verkehrsunter­nehmen, als einer ihrer Betriebszweige vereint. 1968 verkehrten im Rahmen des Budapester Verkehrsun­ternehmens dann acht Linien: 1. Megyer-Pünkösd-Bad 2. Meder utca-Volksinsel 3. Nagyszombat utca-Margareteninsel, Palatinus-Strand 4. Szent Itván park-Margareteninsel, Kasino 5. Kossuth Lajos tér-Batthyány tér 6. Soroksár, Molnár-lnsel-Csepel, Királyerdő 7. Budafok, Innenstadt-Csepel Eisenwerke 8. Budafok, Háros-Csepel, Rózsa utca Unter den Überfahrtschiffen gab es zehn größere, mit 100 Plätzen und vier kleinere mit je 50 Plätzen. Mit der Eröffnung der Nord-West Metro verlor die Übergangschiffahrt an Bedeu­tung, heute bereitet auch eine Veralterung der Schiffe Proble­me. Der Passagierverkehr beläuft sich heute auf etwa eine halbe Million, zwei Drittel der Fahrgäste benützt die Schiffe zur Überfahrt, der Rest die Lokallinien oder die Speziallinien. Ein Aufschwung der Lokalschiffahrt wird für 1996 zur Weltausstel­lung erwartet, deren Veranstaltungen auf beiden Seiten der Donau, in Lágymányos und in Ferencváros stattfinden wer­den. Durch spezielle Weltausstellung-Fahrten kann der restli­che Massenverkehr dann etwas entlastet werden, wie das z. B. 1926 der Fall war, als vom Eskü (Március 15.) tér direkte Fahrten zum großen Pfadfinder-Lager in Káposztásmegyer organisiert wurden. 44

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