Várnagy Zoltán: Stadtverkehr - Unser Budapest (Budapest, 1994)
an Budapest angeschlossen wurden und Groß-Budapest entstand, wuchs auch die Rolle des Autobusverkehrs. Die Mas- senverkehrs-Ansprüche der neuen Stadtteile wurden - neben den Vorstadtbahnen - vor allem durch Busse befriedigt. Nach dem Auseinanderfall des Budapester Hauptstädtischen Autobusvereins im Jahre 1949 umfaßte der nun gegründete Hauptstädtische Autobusverein ein Netz von 249 km, welches sich bis 1955 auf 439.2 km vergrößerte; die Zahl der Linien wuchs von 44 auf 67, der Autobuspark von 397 auf 668. Der Autobusverkehr wuchs auch in den folgenden Jahren weiter, 1967 beförderten 1265 Busse auf 92 Linien über ein Netz von 559,6 km eine halbe Milliarde Reisende. 1968 wurde dann das Budapester Verkehrsunternehmen gegründet, welches alles übernahm. Obwohl der Autobusverkehr zunehmend vom wachsenden PKW-Verkehr behindert wird, schwerer und langsamer ist als die Elektrische, so haben die Busse doch vielerorts,, ihrer vehältnismä_ßigen Billigkeit wegen, die Straßenbahn verdrängt. Ein Autobus kostet ein Fünftel vom Preis eines Straßenbahnwagens, für die Benutzung der Straßen muß nicht gezahlt werden, während den Straßenbahnweg das Verkehrsunternehmen instand halten muß. Noch 1968 bildete die Straßenbahn das Rückgrat des Massenverkehrs, da die Bewohner der Hauptstadt vor allem diese benützten. Infolge der im Massenverkehr zwischen den Zweigen stattgefundenen Umstrukturierung, hat sich dieses jedoch geändert. Das alles stseht mit der immer größeren Bedeutung der Busse im Zusammenhang, der rasenden Ausbreitung der MotorisieUmweltfreündlicher Autobus 1K 415 32