Gerle János: Die Jahrhundertwerde - Unser Budapest (Budapest, 1993)

Grüft der Familie Schmidl (X., Kozma utcai izraelita temető) trums von Kőbánya ist die Synagoge in der Cserkész utca, die nahezu einzige, bedeutende Schöpfung ihres Architekten Ri- chárd Schöntheil (1909-1912). Nach sorgfältiger Restaurie­rung ist sie derzeit die Kirche einer christlichen Sekte, (ln der Nähe liegt das eigene Haus des Architekten, am Martinovics tér 4/A, 1911.) Wenn man die Körösi Csorna Sándor út entlang geht, trifft man auf das von Lechner mit József Vágó gemeinsam ent­worfene Gymnasium (1914), an dem die Handschrift des Meisters kaum zu erkennen ist. Die besonders typischen hauptstädtischen Mietswohnungen unter der Nummer 36-38 stammen aus der Zeit des bereits erwähnten, von Bárczy eingeleiteten Bauprogramms (Zsigmond und Dávid Jónás, 1911). An der Haltestelle der Straßenbahn 37 in der Jászberé­nyi út steigen wir in die Elektrische ein und nach langer Fahrt kommen wir am Neuen Stadtfriedhof an. ünterwegs sehen wir rechts die mit ihren in die Höhe ragenden Türmen zur Jahr­hundertwende erbauten Gebäude der Kőbányaer Bierbraue­rei. Wir steigen am Eingang des lsraeliten-Friedhofs aus, der 59

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