Szegő Dóra - Szegő György: Synagogen - Unser Budapest (Budapest, 2004)

in Budapest in der Aréna út - gebaut hatte, sind meist Ruinen, stehen nicht mehr oder wurden - nach der Vernichtung ihrer Gemeinden - in einer Art umgebaut, die ihre ursprüngliche Form nicht respektierte. Die Synagoge in der Dózsa György út Nach dem Scheitern des Plans eine Synagoge in der Leopoldstadt zu bauen, wurde 1909 Ecke Aréna út (heute Dózsa György út) und Tüzér utca die Angyalfölder Syna­goge gebaut, eines der Experimentalgebäude Lipót Baumhorns. Das zwischen 1899-1903 entstandene Hauptwerk Baumhorns, die Große Synagoge in Szeged hat einen ähnlichen Grundriß, hier fehlen jedoch die Ecktürme und die äußere Kuppel des Vorbilds. Das Gebäude erhielt statt einer Kuppel ein hohes Zeltdach, die vier Giebelmauern der Fassade bedecken ohne Türme das ganze Quadrat des Grund­risses. Trotz der kleineren Maße sind die riesigen, von unten gesehen über das Zelt­dach reichenden Tympana mit abgerundeter Spitze von monumentaler Wirkung. Diese werden von den Toren mit kleineren Tympana wiederholt. Die gezackten Gesimse aus Formziegeln und die Motive der in halbkreisförmige Füllung konstru­ierten Rosenfenster verleihen den Fassaden einen geometrischen Charakter. Die Mauerflächen des Gebäudes werden an den Ecken von der Erde an, bei den Mittel­risaliten hingegen von den Gesimsen im Stock (welche die Grundlinien der Tym­pana bilden) ausgehenden Lisenen gegliedert; oben drauf befinden sich kleine Kuppeln. An den Mauerflächen sehen wir gelbe Rohziegel-, in den Tympanonfel­■ Die Synagoge in der Dália György (Aréna) út 53

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