Szatmári Gizella: Zeichen der Erinnerung - Unser Budapest (Budapest, 2005)

Blöcken gebaute größere Kirche mit Eisenbetonkonstruktion und farbigen Glasfenstern (1933). Bei letzterer hatte Aladár Árkay nur an den Anfangsent­würfen mitgewirkt, die Endkonzeption und Ausführung waren Arbeiten des jüngeren Árkay, Bertalan. Sein Werk war auch der Gedenkbrunnen, dessen Aufstellung nach der Weihung der großen Kirche (im Juni 1933) erfolgte, und zwar am 1. Oktober desselben Jahres. Der ältere Árkay wurde in Temeswar geboren. Neben seinen Studien an der Budapester Technischen Universität beschäftigte er sich auch mit Malen und Zeichnen. Seine Aquarelle widerspiegeln sein Interesse für die bebaute Um­welt, sie stellen Straßen- und Stadtteile dar. Obwohl er in der Kunsthalle auch Ölbilder ausstellte, folgte er doch dem Beispiel seines Schwiegervaters Mór Kallina und entschloß sich für die Architektur. In Wien wurde er Büroleiter der für ihre Theaterbauten bekannten Firma Fellner und Helmer und arbeitete dann mit Alajos Hauszmann an den Vergrößerungsbauarbeiten des Budaer ■ Gedenksäule Aladár Árkays 74

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