Szatmári Gizella: Zeichen der Erinnerung - Unser Budapest (Budapest, 2005)

■ Unser Ijinniicher ..Materverwandter'' AKSEU CAlUNSALtflA FINN i ESTÓMÚVESZ MUNKÁSSÁGÁT MAGVAK: ORSZÁGON iS JÓL ISMERIK. ÉS NAGYRA BECSÜLIK- ÓRI/.7I ■ ML! K! i E7„ A l\Ő A I ÍS'N f.S A MAGYAR NÉP VLS I VI. KI BARÁTSÁGÁNAK TANÜj ELEKÉNT. BUDAPEST FŐVÁROS TANÁCSA Freundschaft mit Ungarn und den ungarischen Künstlern und Kunstpolitikern. (Der Museumsdirektor Kerttu Kannas faßt deren kleinere und größere Ereig­nisse in seinen Schriften zusammen.) Gallen kam dreimal nach Ungarn, einmal verbrachte er fast ein halbes Jahr hier. Er wohnte mit seiner Familie in der Fehérvári út, im Atelier des Architek­ten József Fischer. 1908 hatte er eine Einzelausstellung im Museum der Bilden­den Künste. Der bekannte Sammler Pál Majovszky kaufte auch seine Werke, vor allem graphische Blätter. Er knüpfte enge Freundschaften mit den Mit­gliedern der Gödöllöer Künstlerkolonie, mit Aladár Kriesch und Sándor Nagy. Mit Majovszky unternahm er größere Ausflüge nach Kalotaszeg und Kőrösfő, wo er eine lustige Schi-Vorführung veranstaltete. „Das Volk Kalotaszegs hatte Gallen sofort erobert, ln ihrer Landschaft meinte er Karjala zu entdecken" — erinnerte sich der Architekt Ede Wigand Thoroczkai, der ebenfalls zu seinem Freundeskreis gehörte. Kőrösfői Kriesch, nachdem er erfahren hatte, daß Gal­len auch Schier entwarf (ja sogar schnitzte), bestellte gleich neun Paar aus 72

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