Szatmári Gizella: Zeichen der Erinnerung - Unser Budapest (Budapest, 2005)

Die Lehren des Adolf Fényes Die Gedektafel des Malers Adolf Fényes (1867-1945) befindet sich an der Mauer des Hauses Nr. 12, einer Schule, in der nach ihm benannten Straße im III. Bezirk. Der Bildhauer András Kiss Nagy modellierte 1975 einen alternden Mann mit Schnurrbart und Brillen, und es war nicht sein Versäumnis, daß nur der Namen und die zwei Jahreszahlen auf der Tafel stehen. Der in Kecskemét geborene Adolf Fényes war Gründungsmitglied der Szolno- ker Künstlerkolonie und somit ein bedeutender Vertreter der Alfölder Schule. Die Stadt Szolnok hegte um die Jahrhundertwende auf Veranlassen des Künst­lervereins ähnliche Pläne wie Nagybánya (Baia Mare, heute Rumänien): Sie wollte jene Künstler versammeln, welche die Umgebung, die Landschaft der Tiefebene und das Leben deren Bewohner zu künstlerischem Schaffen in- spierierten. Die Nagybányaer Künstlerkolonie hatte damals schon ihre erste Budapester Vorstellung hinter sich (1897). ln die am Ort der einstigen Szolnoker Burg errichteten 12 Studios zogen Ende 1902 die Künstler ein: Adolf Fényes, Sándor Bihari, Ferenc Olgyay, Dániel Mihalik und andere malten hier Landschaftsbilder und Genrebilder. ■ Adolf) Fényei: Museuminneres 67

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