Faurest, Kristin: Zehn Budapester Plätze - Unser Budapest (Budapest, 2010)
Der 1933er Plan sah einen Park vor, der sich auf zwei symmetrischen Seiten der verlängerten Achse der Csanády utca öffnen sollte, auf einer Fläche, die sich stufenweise vom Donauufer her, wo sie am breitesten war, verschmälerte um dann in das Stadtgewebe bis zur Hollán Ernő utca hin einzudringen. Der Plan schrieb eine rahmenförmige Konstruktionsordnung vor, mit an die umgebenden Gebäude angegliederten Höfen. Er bestimmte auch die Zuteilung von Masse und Höhe der Gebäude, welche auf den Szent István park blickten, indem jedes Haus sozusagen eine fertige Fassade vorgeschrieben bekam, an die man sich streng halten musste. Deshalb ist die Nachbarschaft des Parks von solch homogener Erscheinung, obwohl etwa zehn Architekten an der Planung beteiligt waren. Waren diese Wohnungen auch nur für wenige erschwinglich, so konnte der Park, mit seiner frischen Brise vom Fluss her, doch von allen benutzt werden. ■ In der Reihe itehen tjür ein Clai kalte Milch im Szent litván park, '957 57