Szablyár Péter: Turmhoch - Unser Budapest (Budapest, 2007)
■ Quenchnitt der originalen und der neugebauten Kuppel Sinne des Maria Theresia Palastes und des Esterházy-Schlosses in Fertőd an den Ort der Kuppel einen kleineren Komplex zu bauen. Nachdem die Entscheidung betreffs der Verwendung des Palastes getroffen war, entschloss man sich jedoch zur Instandsetzung des ursprünglichen Gebäudekomplexes, mit wesentlichen inneren und äußeren „Vereinfachungen", und zum Wiederaufbau einer echten Kuppel. Die verwirklichte Variante entwarf das Planungsunternehmen für öffentliche Gebäude unter Leitung von Lajos Hidasi und der Mitarbeit von György Tiry. 1975 zog die Ungarische Natiönalgalerie hierher. Die neugeformte Kuppel wurde im Verhältnis zur alten mit einer etwa 3 m nach rückwärts verschobenen Achse gebaut, so daß in der Doppelmauer der von Säulenreihen umgebenen Trommel eine Rundtreppe untergebracht wurde, die vom dritten Stock auf die Rundaussichtswarte führt. Unter der Kuppel befindet sich im ersten Stock die Aula, durch Überdachung bzw. Ausbau des Innenhofes entstand eine großangelegte Treppe. Die Wiederherstellung des Palastensembles wurde in den sechziger Jahren beschleunigt. Die vom Statiker Gyula Kiss entworfene Kuppeltrommel wurde 1962, die Kuppelkonstruktion 1963 fertig und die Rekonstruktion der Hauptfassade zur Donau hin 1964 beendet. 42