Horváth M. Ferenc - G. Molnár Péter (szerk.): Váci végrendeletek II. (1729-)1751 – 1770(-1785) - Váci Történelmi Tár 6. (Vác, 2010)

Bevezetés

212.a Schönleber Lajos pékmester és özvegy Hein Mártonné Baumiller Anna Mária (Marianna) házassági szerződése 1751. augusztus 23. In Nahmen der allerheyligsten Dreifaltigkeit, Gott Vatter, Gott Sohn, Gott heyliger Geist, Amen. Ist den heundt zu Endt gesetzten Dato zwischen den ehren geachten Herrn Ludwig Schönleber (Schenleber) Beckhenmeyster als Braidtigamb le­digen Standt, von auch den einer tugendtsammen Frauen Maria Anna Bau­millerin (Ba?n Mihlerin), daß gottseeligen Martin Hein Beckhenmeysters hinderlassene Wüttibin als Frau Braudt änderten Theill in Nahmen des all­mächtigen Gottes, nach Ordnung und Einsetzung der christ[lich]-katholi- schen Kirchen ein freindliche und güttige Heyrathsabredt ausgerichtet und beschlossen worden, bis auf die priesterliche Copulation, in Beysein deren darzu erbettener und unterschriebener Herren beystanden als Zeigen. Erstlich. Verspricht der ehrengeachter Herr Braidtigamb seiner lieb­wehrtesten Frauen Braudt seinen ehrlihen Nahmen und ehrlich erlehrntes Handtwerckh, wie auch in bahren Geldt einhundert Gulden, id est 100 fl. Rheinisch zu einen Heyrath Guoth. Andertens. Minder legt und verspricht die Frau Braudt ihren liebsten Herrn Braudtigamb entgegen wider einhundert Gulden, id est 100 fl. einen Heyraths Guoth. Drittens. Verspricht auch die Frau Braudt ihren Herrn Braidigamb, daß föllige Haus, drey Weingarden, einer in Zimmerberg (Zimmer-berg), der an­dere in Kleinen Gebürg und der dritte in Kis-Geschick-Mál (Kihsgesik-mall), die Mihi auf der Donau (Thonna!)ш und gantze Würtschaft, wie es stehet, ihme eygen zu verbleiben, aber mit dieser Contition, daß der Herr Braidti­gamb die ersten zweyer Heyrathen Kinder, Martin undt Eva Catharina be­vor auszahlen muß, was ihnen ist bevor aus ausgemacht worden, vätterli- ches, nemblich eienen jeden dreihundert Gulden, zusammen sechshundert Gulden, id est 600 fl. N. В. Wan aber von diesen zwey bemelten Kindern, eines oder das andere solte mit Todt abgehen, so solle der Frau Braudt als leibliche Mutter die Helfte und den überbleibenden Kindt die Helfte, nemblich einhundertfünfzig Gulden, id est 150 fl. zufallen und zu er erben haben. Vierttens. Was die Frau Braudt in bahren Geldt in Händen hat, und ihme Herrn Braidigamb als ihren zu künftigen Ehegemahlen in die Würt­schaft geben thut, ist ihr verbunden fleissig darmit zu wirtschaften, daß es vermehret und nicht vermindert wirdt, jedoch mit solche Bedingnus, was 320 320 Donau = Duna 140

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