Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 24/1-4. (Budapest, 1901)
1-2. szám
48 V>\ DADAY Merkmal dieser Art ist der Mangel der Porenkanäle und die übereinstimmende Structur der Furcalanhänge. 97. Cypricercus af' finis DAD. Fig. 23. a—g. Weibchen: Fig. 23 a , b, c, g. Die Schalen sind, von der Seite gesehen, annähernd nierenförmig. Der vordere Schalenrand ist ziemlich stumpf abgerundet, übergeht fast gleichinässig in den llücken- und Bauchrand und ist breiter als der Hinterrand. Der Rückenrand ist gewölbt und fällt vorn steil, hinten massig abschüssig herab. Der hintere Endrand ist in der Mitte kegelförmig zugespitzt und spitzig abgerundet und geht mit gleichmässigem Abfall in den Rücken- und Bauchrand über. Der Bauchrand ist in der Mitte schwach gebuchtet. Die rechte Schale ist kleiner als die linke und ist besonders der hintere Endrand kürzer. Am vorderen und hinteren Endrand, sowie am Bauchrand zeigt sich kein Porenkanal, sämmtliche Ränder sind spärlich behaart und von einem schmalen Cuticulasaum begrenzt. (Fig. 23 a.) Von oben gesehen sind die Schalen- annähernd eiförmig, das Vorderen de spitziger als das hintere, am breitesten sind dieselben in der Mitte. (Fig. 23 b.) Die Oberfläche der Schalen ist spärlich behaart und zeigt keinerlei Sculptur. Die Muskeleindrücke sind nahe zu einander gruppirt, die oberste ist getheilt, darunter liegen in einer Reihe zwei, deren einer der Länge nach getlieilt ist und neben daran zeigt sich noch ein kleiner Nebeneindruck. Der unterste Muskeleindruck ist von Allen der grösste, in der Mitte getheilt und folgen unter demselben zwei kleine Nebeneindrücke. (Fig. 23 c.) Am zweiten Antennenpaar ist der Schwimmborstenbündel ziemlich lang, die Endkrallen überragend. An den Maxillen ist der Taster dünn, länger als die Kaufortsätze. Zwei Dornen des ersten Kaufortsatzes sind kräftiger als die übrigen, erscheinen jedoch glatt. Die Endkralle des ersten Fusspaares ist lang, dünn, sichelförmig, halb so lang, wie die letzten drei Fussglieder zusammen. Die Endkralle des zweiten Fusspaares i«st ziemlich kurz, dick und sichelförmig, schwach gebogen. Die Furcalanhänge sind säbelförmig gekrümmt, verliältnissmässig schmal, der Hinterrand fein behaart, eine Seitenborste fehlt. Die Endborste ist dünn, halb so lang, als die vordere Endkralle, welche kräftig, schwach