Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 24/1-4. (Budapest, 1901)

3-4. szám

438 DE DADAY äussere Schicht der Cuticula ist glatt, ungeringelt, wogegen die mittlere sehr fein geringelt erscheint und bestehen die einzelnen Ringe aus Reihen von Punkten (Tab. XXI, Fig. 4, 6, 7). Der Körper ist mit zerstreuten, sehr feinen und kurzen Borsten bestanden, welche am Vorderende des Körpers dichter stehen, mehrere aber paarweise sich gruppiren (Tab. XXI, Fig. 4). Um die Mundöffnung erheben sich Papillen, auf der Spitze mit je einer kurzen Borste, ausserhalb dieser aber trägt die Mundgegend weitere sechs längere Borsten (Tab. XXI, Fig. 4). In der Mundhöhle befinden sich ausser den charakteristischen fünf Cuticularstäbchen, auf der Spitze des Oesophagus je zwei eigenartig ge­formte Cuticulargebilde (Tab. XXI, Fig. 4). Der Oesophagus gegen das hintere Ende in geringem Masse verdickt am Vorderende sind in seiner Höhlung zwei lange Cuticularstäbchen sichtbar (Tab. XXI, Fig. 4). Das weibliche Geschlechtsorgan ist paarig. Die weibliche Geschlechts­öffnung mündet in der Körpermitte aus. Die Bauchdrüse liegt in geringer Entfernung vom Anfange des Ma­gens, ist gestreckt schlauchförmig, und mündet neben dem Oesophagus­ring aus. Der Schwanz des Weibchens erscheint in der Gegend des hinteren Drittels stärker eingeschnürt, beziehungsweise ist das hintere Drittel etwas keulenförmig aufgedunsen (Tab. XXI, Fig. 5) ; dagegen ist derjenige des Männchens kaum merklich keulenförmig (Tab. XXI, Fig. 6) ; beide aber enthalten im Innern drei grosse Schwanzdrüsen. Das Schwanzende ist zu einer auffallenden Ausführungsröhre modifizirt (Tab. XXI, Fig. 5—7). Das Spiculum des Männchens ist sichelförmig, das innere Ende zweihügelig, das äussere hingegen spitzig ; in der Mitte weit breiter, als an den Enden. Das Nebenspiculum besteht aus zwei Theilen, u. zw. : aus einem dünnen, bogigen Stäbchen und einem annähernd viereckigen, um­fangreichen Basaltheil, an dessen äusserem Bande sich drei Endfortsätze erheben (Tab. XXI, Fig. 8). An der Bauchseite des Männchens stehen fünf Prseanalpapillen und eine Borste (Tab. XXI, Fig. 6). Im Laufe der Untersuchungen fand ich sowohl Weibchen als auch Männchen mit folgenden Grössenverhältnissen : Weibchen: Länge des Körpers: 1'4 —1'67 mm. ; Länge des Oesophagus: 0-2 mm.; Länge des Schwanzes: 0'09 —0'1 2 mm.; grösster Durchmesser 004 —0055 mm.; Männchen : Länge des Körpers : 1 -3—1 "5 mm. ; Länge des Oesophagus : 0'2 mm.; Länge des Schwanzes: 009 —Ol 2 mm.; grösster Durchmesser: 0-04—0-055 mm. Fundort Fiume, wo ich im Molo aus den Bruchstücken von Algen 15 geschlechtsreife Weibchen, 5 geschlechtsreife Männchen und 5 Junge sammelte.

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