Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 24/1-4. (Budapest, 1901)
3-4. szám
430 I N K. KERTÉSZ Die Stirn ist glänzend bräunlichgelb, in der Mittellinie fast matt, mit einigen sehr kurzen schwarzen Härchen. Das wenig gewölbte Untergesicht ist weiss, bestäubt, kaum glänzend. Fühler rothbraun, zweites Glied fast kugelig, auf der Oberseite mit einer glänzenden Partie, die an den Seiten fein punktirt ist, sonst ist das Glied goldgelb behaart, besonders auf der Aussenseite, wo die Haare sehr lang sind und fast bis zur Mitte des dritten Gliedes reichen ; das dritte Glied ist kurz elliptisch, matt, kaum zweimal so lang als das zweite ; Borste an der Basis verdickt, langgefiedert. Taster gelb, schwarz beborstet. Beborstung : Orbitalborsten (2), die vordere stärker als die hintere ; untere Frontorbitalborsten (2), von denen die Hinteren sich kreuzen; Scheitelborsten (1) aufrecht; Postverticalborsten (1) parallel, und die Borste am oberen hinteren Schläfenrand (1) nach Aussen gebogen ; Ocellarborsten vorhanden, schwach, klein. Auf den Backen, zwischen den kleinen Börstchen eine starke Borste ; eine ähnliche, aber schwächere befindet sich am Hinterrande der Rüsselgrube. Thorax rothbraun, mit kurzer, schwarzer Beborstung bedeckt. Auf dem Vorderrande des Thoraxrücken stehen einige aufrechtstehende schwarze Börstchen. Thoraxbeborstung ganz ähnlich als bei der vorher beschriebenen Pt. lateralis m., mit dem Unterschiede, dass nur zwei Postalarborsten vorhanden, indem die unterste (äusserste) fehlt. Schildchen so gefärbt wie der Rückenschild, und gleichfalls mit kurzen, schwarzen Börstchen besetzt. Am Seitenrande befinden sich sechs Borsten, zwischen welchen je eine kürzere steht. Hinterleib rothbraun, kurz, schwarz beborstet, am vierten und fünften Ringe mit zwei rundlichen schwarzen Seitenflecken, von dennen die am fünften Ringe grösser sind, die ganze Länge des Ringes einnehmen und in der Mittellinie von der Grundfarbe nur einen schmalen Streifen frei lassen ; der rechte Ring, so wie das erste trapezförmige, beborstete Glied der Legeröhre sind schwarzbraun ; das zweite Glied ist ebenfalls trapezförmig, braun, an den Seiten schmal schwarz ; das dritte Glied ist stäbchenförmig, gelb, an den Seiten und der Spitze mit langen gelben Haaren geziert. Auf der Hinterrandsecke des 5. und 6. Hinterleibsringes stehen einige starke, schwarze Borsten. Die Hinterleibszeichnung variirt insofern, als der schwarze Seitenfleck des vierten Binges bald grösser, bald kleiner ist, und dass die Seitenflecke des fünften Ringes sich zuweilen so stark ausdehnen, dass der Ring ganz schwarz ist. Die Flügel (Taf. XX. Fig. 18.) sind hyalin, mit sehr ausgedehnter schwarzbrauner Färbung, welche am Vorderrande, an der Mündung der ersten Längsader, einen länglich trapezförmigen Fleck frei lässt, der nach unten bis zur dritten Längsader reicht ; am Hinterrande, in der zweiten Hinterrandzelle ist die braune Farbe durch ein dreieckiges Fleckchen unterbrochen ; der Hinterrand, bis zur Mitte der Discoidalzelle ist auch hyalin. Die die hinJ