Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 23/1-4. (Budapest, 1900)

1-2. szám

ODONATEN AUS NEU-GUINEA. 85 2. Tetrathemis Braueri n. sp. ^ 5 . ad. Länge des Abdomens 25 mm., eines Hinterflügels 25 mm. Flügel wasserbell, bis zum Beginn des Posttrigonalraumes zart citron­gelb angebaucht, schwarzaderig. Pterostigma schwarz, 5A Zellen lang (2 mm.), 3/ 4 mm. breit. Vorderflügel : 7 Antenodales, 6 Postnodales. Hintere Seite des Innendreiecks sehr schwach gebrochen, die Vorderseite sehr kurz (wenn auch etwas länger als bei T. Bírói). Vorderseite des Discoidaldrei­ecks zweimal gebrochen, so dass 3 Theile entstehen. Die beiden Seitentheile etwa 2V2 3-mal so lang als der sehr kurze mittlere, aus dessen äusserem Grenzpunkt die erste Querader des Posttrigonalraumes entspringt. Der innere Seitentheil deutlich kürzer als der äussere. Stiel der beiden Secto­ren des Arculus auffallend weit hinten entspringend, gerade, welches Merk­mal allen Tetrathemis zukommt, während bei vielen andern Libellen­gattungen der vereinigte Basaltheil der Sectores arculi deutlich nach vorn convex ist. Dreiecke uud Hypertrigonalräume ungeadert, auch im Hinter­flügel. Sectoren fast gerade verlaufend. Zwischen Sector nodalis und prin­cipalis bis beinahe eine Zelle vor Beginn des Pterostigmas eine Zellreihe, dann zwei Zellen weit 2 Zellreihen, dann 1—2 Zellen weit 3 Zellreihen, hierauf eine Zelle weit 4 Zellreihen, dann eine doppelte Querreihe von 5 Bandzellen. Die etwas hinter der Mitte des Pterostigmas vom Sector principalis abgehende Längsader fast sectorartig verdickt. Zwischen ihr und dem Sector principalis 7—8 Zellen (bei T. Birói nur 4). Im Räume zwischen Arculus, Medianader und Sector principalis 3 Queradern (im Hinterflügel 2). Vorn und hinten je eine Submedianquerader am Ende des ersten Drittels des Raumes zwischen Flügelbasis und Arculus. Hinterflügel: 6 Antenodales, ü —7 Postnodales. Ohne Innendreieck. Beim Dreieck trifft die Vorderseite aussen nicht mit der Aussenseite zusammen, da sich eine vierte Seite einschiebt, welche ungefähr halbsolang ist als die Aussenseite, mit der sie einen Winkel von etwa 75° bildet. Sector principalis, brevis und die erste Querader des Posttrigonalraumes umschliessen ein kleines, mit der Spitze nach hinten gerichtetes Dreieck. Bei T. Birói läuft die Spitze dieses Dreiecks in einen Stiel von der Länge der Dreieckshöhe aus, der in der Aussenecke des Discoi'daldreiecks endigt. Bei T. Braueri ist dieser Stiel kaum angedeutet. Die Vorderseite des Discoidaldreiecks am längsten, die Aussenseite (welche man hier auch Hinterseite nennen könnte), wenig kürzer, die Innenseite kürzer als die letztere, die einge­schobene 4. Seite am kürzesten. Der Sector inferior trianguli entspringt in der hintern Ecke, der Sector superior trianguli aus der Aussenseite des Dreiecks, etwa um 2/s der Länge dieser Seite vom hintern Eckpunkt ent­fernt. Übriges Geäder im wesentlichen wie im Vorderflügel.

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