Eugen von Daday: Természetrajzi Füzetek 21/1-4. Anhangsheft (Suppl.) (Budapest, 1898)
28 Das kugelige Auge ist fast zweimal so gross, als der Pigmentfleck, besitzt nur wenige Krystalllinsen und liegt vom Stirnrand ziemlich entfernt. Der Pigmentfleck ist fast quadratisch und liegt dem Auge viel näher als der Schnabelspitze. Die Tastantennen erreichen nur die halbe Schnabellänge. Der Lippenanhang ist vorn stark gerundet, unten stumfspitzig. (Fig. 9. b). Der Darmcanal bildet IV2 Windungen. Der Ober- und Hinterrand der Schale bilden zusammen einen ziemlich spitzen Höcker. Die Schalenoberfläche ist mit sechseckigen scharfen, feinpunktirten Feldern besetzt, deren Contouren sehr scharf und erhaben sind. (Fig. 9 c). Das Abdomen ist gegen das Distalende etwas verjüngt, an der hinteren distalen Spitze stumpf abgerundet und trägt am Hinterrande 8—10 Dornen. Die Endkrallen sind feingezähnt und tragen je einen starken und einen kleinen Nebendorn. (Fig. 9 d). Die Körperlänge beträgt: 0.25—0.35 mm. Körperfarbe intensiv gelblichbraun. Fundorte: Sümpfe von Madatugama, 22. Februar. Diese Art unterscheidet sich von den übrigen besonders durch die Structur der Schale. 91. Chydorus ventricosus n. sp. Fig. 10. a—cL. Der Körper ist im Ganzen kugelig. Der stark niedergedrückte Kopf geht in einen ziemlich kurzen, spitzigen und stark gebogenen Schnabel über, welcher die Mittellinie des Körpers kaum erreicht. (Fig. 10 a). Der Stirnrand ist gleichmässig gewölbt, seltener vor dem Auge etwas erhaben. Das Auge ist fast zweimal so gross als der rundliche Pigmentfleck ; derselbe liegt dem Auge zweimal näher als der Schnabelspitze. Die Tastantennen sind dick, spindelförmig, halb so lang als der Schnabel. Die langen Riechstäbchen sind gleichförmig. Die Ruderantennen sind schwach. Der Lippenanhang ist vorn stark gewölbt, unten zugespitzt. (Fig. 10 b). Der Darmcanal bildet zwei Windungen. Der Oberrand der Schale ist hoch und gleichmässig gewölbt und bildet mit dem Hinterrande einen stumpfen Winkel. Der Hinterrand ist verhältnissmässig klein, schwach gerundet und geht unmerklich in den Unterrand über. Der Unterrand ist in der Mitte stark und buckeiförmig gewölbt, vor dem Buckel schwach ausgebuchtet, die vordere Hälfte desselben ist borstenlos, während die Innenfläche seiner hinteren Hälfte eine, auf dem Buckel beginnende Borstenreihe trägt (Fig. 10 a), ausserdem besitzt derselbe auch noch eine Reihe sehr feiner Randbörstchen. Die Schalenober-