Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 21/1-4. (Budapest, 1898)
1-2. szám
DECAPODENFAUNA D. TJNG. TERTIÄRS. 89 phalothoraxe von verschieden entwickelten Individuen, sowie circa 30 Handscheeren. Die gesammelten Exemplare stimmen fast in Allem mit der BROccHi'schen Beschreibung überein, so dass ich nur einige Bemerkungen über die Sculptur des Aussenrandes der Branchialgegenden sowie, des Hinterrandes habe. Der hintere Theil des Seitenrandes ist dort, wo BROCCHI'S Exemplar mangelhaft ist. anders sculpturirt, wie es BROCCHI reconstruirte. Wie auf Fig. 1, 2 und 3 der Tab. VIII ersichtlich, verbreitet sich der ganze hintere Theil tlügelartig, so wie bei dem im indischen Ocean lebenden Ca.lappa lophos HERBST und ist dann nur in drei breite, von einander wenig getrennte Zähne und nicht in vier spitze und von einander scharf getrennte Zähne getheilt, wie dies BROCCHI zeichnet. Die drei Lappen sind so entwickelt, dass der mittlere der stärkste ist und sich am meisten nach vorne streckt, während der hintere schon schwach ist und unmerklich in den Hinterrand übergeht. Der letztere ist mit einer punktirten Leiste geschmückt, und zwar in der Weise, dass der den Branchialregionen entsprechende Theil ebenfalls in je zwei Lappen getheilt ist, welche aber viel schwächer als die oberwähnten drei Lappen sind. Diese 2—2 Lappen, welche den Hinterrand zieren, sind auch auf BROCCHI'S Abbildung vorhanden, jedoch nicht genug scharf, während in dem Text sich keinerlei darauf bezügliche Bemerkung findet. Der grösste Breitendurchmesser des Cephalothorax fällt, da der mittlerste der drei Lappen des Seitenrandes sich am meisten nach vorn streckt, natürlich in diese Linie und so sind die unten mitgetheilten Messungen immer an der Spitze dieses mittleren Lappen gemessen. Bei mancher meiner Formen lässt sich auch der Stirnrand studiren, welcher sich stark nach vorne streckt, spitz zweitheilig ist und in der Mitte eine Vertiefung, eine breite Furche aufweist, also stark concav ist. Auffällig ist der Grössenunterschied, welcher sich bei dieser Art constatiren lässt, zu dessen Ulustrirung hier die Cephalothoraxmaasse einiger der besser erhaltenen Exemplare beigefügt werden mögen : Aus diesen Maassen sieht man, dass es mir gelang verschiedene Entwicklungsstadien dieser Art zu sammeln, an welchen ich in Bezug der Ausbildung der Charaktere folgende Beobachtungen machte ; nämlich : dass auch schon die jungen Exemplare vollständig die Artcharaktere besitzen, mit Ausnahme dessen, dass die, die Bänder der Branchialregionen zierenden Lappen nicht gehörig entwickelt sind, weshalb der hintere Theil I. II. III. IV. Breite 11 mm 27 mm 51 mm 59 mm Länge 8 mm 19 mm 39 mm 41 mm o5 mm V. 4 mm