Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 21/1-4. (Budapest, 1898)

1-2. szám

84 Di LÖRENTHEY. region trennende, halbmondförmige Furche ist deutlich entwickelt und in Folge dessen ist die Cardiacalregion scharf umschrieben, ja sogar schwach angeschwollen, und in der Jugend noch mit zwei schwachen Tu­berkeln geschmückt. Die, die Protogastralregionen von den Branchialregio­nen trennende Furche ist schon schwächer, aber auf dem Steinkern sehr scharf zu sehen (Tab. VI, Fig. la). Die Mittelrinne des Frontalrandes ist sehr deutlich wahrnehmbar. Bei einem meiner männlichen Exemplare ist auch der Abdomen und das Sternum vorhanden, doch nicht im besten Er­haltungszustände. Das Sternum ist relativ lang und schmal, die erste und zweite Platte ist lang, die dritte gross und convex, an den Aussenrändern, — an dem Articulationspunkte der Scheeren — ist die Kante glatt. Die zur Aufnahme des Abdomens dienende mittlere Furche zieht sich bis an das Ende des Sternums. Der Adomen ist ebenfalls lang und schmal, die erste Platte (von hinten), welche aus drei schmalen Platten zusammengesetzt ist, ist etwas breiter als lang, und an dem Hinterseitenrand angeschwol­len ; die zweite Platte is trapezförmig ; die dritte spitz, dreieckig und liegt tief unten in der Sternalmittelfurche. Übrigens kann ich-statt langer Be­schreibung besser auf Fig. lb der Tab. VI verweisen. Die Extremitäten sind nicht erhalten, nur die rechten Scheeren zweier Exemplare, von denen aber auch nur eine vollständig ist. (Fig. 1.) Das ganze Glied ist gedrungen. Der Unterarm ist dreieckig, an dem unte­ren Band gemessen 21 mm lang, während die grösste Höhe 17 mm be­trägt. Der Oberarm ist ebenfalls gedrungen, dreieckig, die grösste Länge beträgt 21 mm, die Höhe 22 mm, während die Innenseite (Fig. la)' nahe zu dem, den Oberrand nach vorne zu begrenzenden Tuberkel mit einem runden Höcker geschmückt ist. Die Schesre is kurz, gedrungen, glatt, und weder an dem Oberrand, noch an der Aussenseite mit Stacheln, resp. Tu­berkeln bewehrt. Die Finger sind kürzer als die Hand. Der Index ist an der Greiffläche mit 3 Knoten bewehrt, während der Daumen am Innen­rande vier Tuberkel trägt, so jedoch, dass abwechselnd der eine stärker, der andere schwächer ist (Tab. VI, Fig. lb und lc). Die Finger sind von gleicher Länge und liegen geschlossen auf einander. Die Oberfläche des Cephalothorax und der Hand ist ebenso ge­schmückt als jene von Harpactocarcinus punctulatus DESM., nämlich mit grossen, runden oder länglichen Poren und sehr feinen, nur unter dem Mikroskop sichtbaren Tuberkeln, welche ganz wie bei H. punctulatus ver­theilt sind (Tab. VI, Fig. Id.) Um ein plastisches Bild meiner Exemplare zu bieten, stelle ich hier die Maasse meiner zwei besterhaltensten, aber zugleich extremsten Exem­plare zusammen :

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