Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 21/1-4. (Budapest, 1898)
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D ; LÖRENTHEY von D ESMAREST ist, kann doch nicht als solcher Unterschied betrachtet werden, auf Grund dessen man meine in Bede stehende Form von H.punctulatus absondern musste, umso weniger als M.-EDWARDS, der Beschreiber von H. ovális, in seinem Werke «Monographie des crustacés fossiles de la famille des Cancériens» auf den Figg. 2 und 3 der Tab. VIII ein ebenso breites Exemplar als der Typus unter dem Namen H. punctulatus beschreibt, dessen Breite 95 mm, die Länge dagegen 66 mm beträgt, weshalb das Yerhältniss zwischen beiden Dimensionen (1*43 : 1) ausmacht; andererseits ist das in demselben Werke auf Fig. 2 der Tab. IX aus den Barcelonaer Nummulitenschichten beschriebene H. ovalis M.-EDW. an der Abbildung gemessen 76 mm breit und 53 mm lang; das Yerhältniss.beträgt hier ebenfalls (1'43 : 1). Ich besitze auch ein mangelhaftes Exemplar, welches, soweit sich aus dem vorhandenen Theil des Cephalothorax schliesen lässt, sowie deshalb, weil der Vorderseitenrand dicht mit langen, spitzen dornartigen Zähnen bestreut ist, wohl zu punctulatus gerechnet werden muss, trotzdem der obere Band mit zwei Reihen von Tuberkeln geschmückt ist, wie bei H. rotundatus M.-EDW. Betrachten wir. worauf M.-EDWARDS seine Art gründete. Nach ihm unterscheidet sich H. rotundatus M.-EDW. von punctulatus DESM. nur insoferne, als der Cephalothorax bei rotundatus relativ schmal ist ; die Stacheln des Stirnrandes sind kurz und stumpf, bei punctulatus dagegen lang und spitz; der Hauptunterschied liegt nach EDWARDS darin, dass sich an dem oberen Bande der Hand zwei Parallelreihen von Knoten finden. Diesbezüglich sagt dann ALEXANDER BITTNER in seinem Werke : «Die Brachyuren des vicentinischen Tertiärgebirges » von Harpactocarcinus rotundatus auf p. 87 (respective auf 27) folgendes : «Bei Vergleichung des mir vorliegenden Materials aus Cancer punctulatus finde ich nun merkwürdigerweise, dass fast alle Stücke, an denen die unterscheidenden Merkmale — als deren hauptsächlichstes wohl die Tuberkelreihen der Hand gelten müssen — vorhanden sind, der neuen Species zufallen würden, während der echte C. punctulatus darunter nur in verschwindend geringer Anzahl vertreten ist. Aber es lässt sich gleichzeitig nicht verkennen, wie wenig dieses Merkmal thatsäcblicli geeignet ist als specifisches Unterscheidungskennzeichen zu dienen ...» BITTNER hebt es hervor, dass oftmals auch bei zweifellos zu H. punctulatus gehörigen Exemplaren die Zahl der Knoten nicht constant ist, sondern zwischen 4—10 wechselt. BITTNER beobachtete dies nicht nur an verschiedenen Individuen, sondern er kam im Verlaufe seiner Untersuchungen auch zur Überzeugung", dass die Zahl der Knoten an demselben Individuum, nicht einmal an den beiden Händen gleich ist. Er constatirte auch, dass bei einigen Individuen diese Kno-