Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 21/1-4. (Budapest, 1898)

1-2. szám

DECAPODENFAUNA D. TJNG. TERTIÄRS. 77 25. Palaeograpsus sp.? Ich sammelte auf dem Kis-Svábhegy einen mangelhaft erhaltenen Cephalotliorax, welchen ich auf Grund des auffällig breiten Stirnrandes nur für Palaeograpsus halten kann ; nachdem jedoch der sehr kurze Vorderseitenrand beschädigt ist, konnte ich es nicht erkennen, ob er mit einem Stachel geschmückt sei, oder nicht. Der Stirnrand ist stärker ge­bogen als bei den bisher bekannten Palaeograpsus-Arten. Auf der Ober­fläche sieht man ebenso wie bei f. inftatus BITTN. jene schwache aber breite Furche, welche die vordere und mittlere Gastrairegion von einander scheidet, sowie auch die, die Cardiacal- und Branchialregionen von einander trennende Furche. Diese Form verschmälert sich nach hinten zu mehr als inftatus und Lóczyanus, so dass sie sich in dieser Beziehung zu attenuatus BITTN. nähert, doch mit keinem derselben identificirt werden kann ; doch dass es sich thatsächlich um Palaeog rapsus handelt, bestätigte mir der Gründer der Gattung, BITTNER als ich ihm das Exemplar zeigte. Fundort: Dieses einzige mangelhaft erhaltene und lädirte Exemplar sammelte ich aus dem Kis-Svábhegyer Lithothamnium-reiclien Nummuliten­kalk. Unmittelbar daneben fand ich noch eine mangelhafte Brachyure, welche am meisten an Plagiolophus, besonders an formosus REUSS der Kreide erinnert. « MACRUBA LATR. F) THALASSINIPAE MILNE-EDW. 26. Calianassa sp. Ich fand eine sehr mangelhafte rechte Scheere in dem Orbitoid­reichen Kalke des Kis-Svábhegy, welche sowohl an der Aussen-, als an der Innenseite convex und glatt ist, und, soweit es sich an dem Exemplar, welches ich aus dem Gestein nicht befreien konnte, erkennen liess, einen glatten Ober- und Unterrand besitzt. Die Höhe beträgt 24 mm. Der äusseren Gestalt nach sieht meine Form Cal. Mokattamieusis NÖTL. ähn­lich, doch stimmt sie damit nicht überein, ebensowenig mit den anderen mir bekannten Formen, so dass sie wahrscheinlich eine neue Art ist ; da sie jedoch sehr schlecht erhalten ist, konnte ich die Arfccharaktere nicht mit Bestimmtheit feststellen. Fundort: Orbitoid-Kalk des Kis-Sväbhegy. 27. Calianassa sp. Ich sammelte aus dem Orbitoid-Kalk des Kis-Sväbhegy eine mangel­hafte rechte Handsclieere eines Exemplars, welches kleiner als das vorige

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