Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 21/1-4. (Budapest, 1898)

1-2. szám

70 D5LÖRENTHEY höhlen zusammen = 27 mm, macht ca. zwei Drittel der gesammten Breite des Cephalothorax (= 39"5mm) aus, während bei den, diesem Genus nahe­stehenden Galenopsis nur ein Viertel. Der sich zwischen den zwei Augen­höhlen vorstreckende — 12 mm breite — Stirnrand ist gerade und durch einen in der Mitte befindlichen schwachen Einschnitt in zwei Loben ge­theilt. Sonst ist er scharfkantig und nicht angeschwollen. Die Augenhöhle ist oval, relativ sehr breit (ca. 8 mm), von innen nicht begrenzt und geht daher ohne Unterbrechung in den Stirnrand über; von aussen wird sie aber durch einen spitzen Stachel begrenzt. Der Orbitalrand, welchen hinten eine schwache Furche begrenzt, ist angeschwollen. Der untere Band der Augenhöhle zieht sich bis circa zu deren Hälfte nach innen und endigt dort in einem starken, nach vorne gerichteten Stachel. Sowohl dieser untere, als der die 'Augenhöhle oben, von aussen begrenzende Stachel, löste sich bei dem Präpariren sammt dem das Exemplar umgebenden harten Kalk ab, und liess sich daher nur extra studiren. Der Vorderseiten­rand ist kurz (12 mm), entbehrt jeder Sculptur und geht in der Bichtung des grössten Breitendurchmessers unmerklich in den ebenfalls glatten, jeder Sculptur entbehrenden Hinterseitenrand über (26 mm), so dass der vordere und hintere Seitenrand einen zusammenhängenden Halbkreis bildet. Der breite (23 mm) Hinterrand ist angeschwollen und schwach ge­bogen, so dass der convexe Theil nach hinten zu gerichtet ist, wo er gegen den Hinterseitenrand schwach, aber bestimmt sichtbar ist und von dem Fussausschnitt begrenzt wird. Es gelang mir nur mit grosser Mühe dieses einzige Exemplar so aus dem umgebenden harten Kalk zu befreien, dass ich den ganzen unteren Theil studiren konnte ; da das Sternum, der Ab­domen, die Vorderscheeren und auch ein Theil der Kauwerkzeuge vorhan­den ist. Es stellte sich bei dieser Gelegenheit heraus, dass ein männliches Exemplar vorlag. Statt viele Worte über diesen unteren Theil zu verlieren, möge vielmehr auf die Fig. 6. h. hingewiesen werden, welche es genügend illustrirt, wie der Abdomen, das Sternum und die übrigen subcephalo­thoracalen Theile von Palaeoyrapsus beschaffen sind. Die Oberfläche des Cephalothorax ist mit sehr feinen, runden Tuber­keln dicht bestreut, welche schon mit freiem Auge sichtbar sind ; unter der Loupe erkennen wir aber, dass die Tuberkel nicht alle gleichgross sind, sondern sich in kleinere und grössere scheiden lassen. In der Schmückung des Panzers nehmen aber nicht nur Tuberkel Theil, sondern auch grosse runde Poren, welche auf der ganzen Oberfläche unregelmässig zerstreut sind; dieselben fallen besonders in der den Furchen zwischen den Protogastral- und Hepaticalregionen entsprechenden Linie auf, wo sie in einer Beihe angeordnet sind ; übrigens kommen sie auch um die Meso­gastralregion herum in grösserer Menge vor.

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