Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 21/1-4. (Budapest, 1898)
3-4. szám
II '-I' VAN DER "WTJLP branngelb, sehr gewölbt. Der erste Hinterleibsring rostgelb ; der zweite glänzend braungelb, dünn, stielförmig ; die folgenden Ringe schwarz mit purpurfarbigem Metallglanz; die Hinterleibseiten kurz schwarz behaart. Hüften schwärzlich ; die Vorder- und Mittelbeine rostgelb ; die Schenkel der Hinterbeine gelb, in der Mitte braun ; die Schienen bis zur Hälfte gelbbraun, weiter schwarzbraun und etwas verdickt ; auch das erste Tarsenglied schwarzbraun, doch an der Spitze, sowie auch die folgenden Glieder, blassgelb. Schwinger gelb, mit dunklem Knopfe. Flügel glasartig, an der Wurzel bis nahe der Mitte schwarzbraun ; diese dunkle Farbe reicht nur zur Mittelquerader und zeigt eine hellere Stelle in der Basis der beiden obersten Basalzellen ; am Vorderrande ist ein schmaler schwarzer Saum, der sich an der Spitze erweitert und dort einwärts verfliesst. Ein Weibchen, Erima, Astrolabe-Bay. Die Art scheint nahe verwandt zu sein zu B. purpuricola WALK. (l'roc. Linn. Soc. III. 129. 7) und B: refulgens ALST. (Proe. Zool. Soc. 1893. 138). B. purpuricola ist nur kürzlich im weiblichen Geschlechte beschrieben worden, und zwar «tawny, tinged with purple», was eine gleichmässige Farbe des ganzen Körpers anzudeuten scheint; während die Beschreibung eines Männchens, von WALKER zweifelhaft hierzugezogen, noch weniger passt. Von B. refulgens (nur im 5 bekannt) ist mandula verschieden durch die gelbe Farbe des Schildchens und der Hinterleibsbasis. Pipuncididae. 42. Pipunculus parvulus n. sp. 5 . Klein, schwarz, mit rostgelben Schienen. Länge 2-5 mm. Kopf fast kuglig, grösser als der Thorax; die schmale Stirn glänzend schw Tarz, mit feiner Längsgrube ; das sehr kurze Gesicht weisslich ; die Augen vorne grob facettirt. Fühler schwarz, klein : das dritte Glied unten zugespitzt. Thorax, Schildchen und Hinterleib einfärbig schwarz, mit schwachem greisen Flaume. Beine schwarz ; die Spitze der Schenkel und die Schienen rostgelb. Schwinger schmutzig gelb. Flügel glasartig, kaum etwas gelblich ; die Mediastinalzelle in der Mitte des Vorderrandes ; die zweite Längsader nur wenig weiter im Vorderrande mündend; die dritte und vierte an der Flügelspitze convergirend ; die Mittelquerader merklich vor der Mitte der Discoidalzelle. Ein Weibchen, Seleo, Berlinhafen. P. amboinalis WALK. (Proc. Linn. Soc. V. 150. 29) kann nicht in Betracht kommen ; er ist viel grösser und hat einen Aderanhang an der vierten Längsader.