Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 19/1-4. (Budapest, 1896)

1. szám

Einige cf beobachtete ich vom Mai bis August bei Budapest am Gellérthegy und sah 4 cf von Griechenland im Museum Budapest. • 15. Ceratina larvifrons MOR. 1895. — Ceratina laevifrons Morawitz, Horse soc. entom. Ross. XXIX. p. 18. cf ?. « Coeruleo-metallica, nitida, dorsulo nigricanti, tegulis piceis ; scu­tello frontali splendido punctis nonnullis crassis impresis ; clypeo basi impunctato ; antennis pedibusque nigris vel fusco-piceis, tibiis basi albido­maculatis. ? — clypeo macula magna eburnea signato ; abdominis segmento 6 sat obsolete carinato. — Long. 8 mm. cf — clypeo et macula labri eburneis ; segmentis abdominalibus 6 carinato, 7 apice bifido. — Long. 7 mm. Bei dieser Art erscheint der Scheitel hinter den Ocellen schmal, der Clypeus, fast höher als am Endrande breit, ist nur an den Seiten punk­tirt, während dessen übrige Theile spiegelglatt und sehr stark glänzend sind. Bei dem ? ist auf demselben eine grosse elfenbeinweisse Makel vor­handen. Das Stirnschildchen ist gleichfalls stark glänzend und zeigt nur einige gröbere Punkte ; meist ist dessen Scheibe glatt. Dorsulum, Skutel­um und Postscutellum sind zerstreut, dichter als die Mesopleuren punk­tirt ; die Schulterhöcker sind dunkelgrün-metallisch oder ganz schwarz ge­färbt ; das Mittelsegment hat eine glänzende hintere Wand, eine gerun­zelte Dorsalfläche und sehr fein, zuweilen undeutlich punktirte Seiten. Die Flügel sind pechbraun geädert, die erste rücklaufende Ader dicht an der äusseren Querader der mittleren Kubitalzelle einmündend. Das Abdomen ist überall, auch auf dem ersten Segmente dicht und ziemlich grob punktirt, das 5 Segment vor dem Endrande mit sehr kur­zen und schwach ausgeprägten, kielförmig erhabenen Linien besetzt ; das 6 ist sehr schwach gekielt. Die Ventralplatten sind sehr dicht punktirt mit pechrothem Enclsaume. Die dunklen Beine sind weisslich behaart, die Schienensporen blass. Bei dem cf ist der fast ganz glatte Clypeus vollständig weiss gefärbt und auf dem Labrum sieht man eine grosse weisse Makel ; das Stirn­schildchen hat zuweilen einige Punkte auf der Scheibe, ist aber dabei stark glänzend. Sehr ähnlich C. cyanea und vielleicht nur eine Abänderung dersel­ben ; bei dieser ist aber das Stirnschildchen fein und sehr dicht, der Clypeus grob punktirt, esteres matt, die Dorsalfläche des Mittelsegmentes kaum glänzend, die erste rücklaufende Ader zwischen Mitte und äusserem Winkel des unteren Bandes der mittleren Kubitalzelle eingefügt, das

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