Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 19/1-4. (Budapest, 1896)
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Torliegt, konnte ich 12 ? vergleichen, die ich bei Palma (Mallorca Baléares) von 4—26 April 1883 an Labiaten sammelte, weitere Exemplare erzog ich im Mai 1893 aus trockenen Bubusstengeln, die ich der Güte Dr. GRAEFFE'S in Triest verdankte, einige Stücke erhielt ich von Pola (SCHLESTEEER), von Granada (MOCSÁRY) und von Syrien (WÜSTNEI). Die von Prof. A. SCHLETTERER als nigroaenea GERST. in seiner «Bienenfauna von Istrien»* ausgeführten Arten dürften hieher gehören. Diese neue Art benenne ich zu Ehren des um die Hymenopterologie so hochverdienten Herrn Univ. Prof. Dr. K. v. DALLA TORRE in Innsbruck. 11. Ceratina tibialis MOR. 1895. — Ceratina tibialis Morawitz, Horse soc. entom. Ross. XXIX. p. 19. J . « $ — Viridi-aenea, nitida, clypeo fere toto, callis humeralibus, puncto antico tegularum, geniculis, tibiis posticis tarsisque posterioribus fiavis ; segmento mediano supra basin punetulato ; abdominis segmentis crasse punetatis, penultimis ante marginem apicalem carinulis numerosis munüis. — Long. 8 l k mm. Grün-metallisch, Dorsulum und Skutellum mit dunkel erzfarbener Scheibe. Der Clypeus ist mit Ausnahme des unteren Randes und eines geringen Theiles der Seiten gelb gefärbt; der Scheitel ist hinter den Ocellen nicht niedergedrückt und hier doppelt so breit als der Querdurchmesser des letzteren ; die Fühlergeissel ist dunkel pechbraun ; Dorsulum und Skutellum sind sparsam, die Mesopleuren dichter punktirt, auf ersteren sind die Zwischenräume der Punkte breiter als diese ; die hintere Wand des Mittelsegmentes ist, wie auch dessen obere Fläche, glänzend ; letztere nur am Grunde sehr schmal und bedeutend feiner als die Seiten desselben punktirt. Die braunen Tegulae sind vorne gelb gefleckt ; die Flügelwurzel und die meisten Adern sind gelbbraun, die Flügel aussen rauchig getrübt. Das Abdomen ist ziemlich grob und dicht punktirt, das 6 Segment fein gekielt, die beiden vorletzten vor dem Endrande mit zahlreichen, neben einanderstehenden, sehr kurzen, kielförmig erhabenen Linien besetzt. Die Ventralplatten sind ähnlich wie die Dorsalplatten punktirt und gleichfalls glänzend. Die dunkel erzfarbenen Beine haben zuweilen grünglänzende Schenkel; meist sind die Kniee, alle Tarsen und die Schienen des dritten Beinpaares gelb gefärbt, letztere zuweilen vorn bräunlich gezeichnet; die vorderen Schienen sind häufig der ganzen Länge nach gelb gestreift und die vodersten Tarsen röthlich gefärbt. Ceratina tibialis ist der callosa ähnlich, letztere ist aber blau metallisch, die obere Fläche des Mittelsegmentes ist dicht punktirt, fast * Programm des k. k. Staats-Gymnasiums zu Pola, 1895.