Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 18/1-4. (Budapest, 1895)
1-2. szám
UI Dieselbe Section hat eben wegen der « Einblüthigkeit • BENTHAM unter dem Namen Crithopsis JAUB. et SPACH, ZU der Gattung Hordeum übertragen. HACKEL behielt diese Section bei Hordeum, nur taufte er sie in Cuviera (KOEL.) um, indem er unter Crithopsis JAUB. et SPACH nur allein Elymus Delileanus SCHULT. Hess. Ich halte Hordeum caput Medusae allein nur als eine schwache Varietät des Hordeum crinitum : glumis tenuissime setaceis horizontaliter patentibus. Die Elymus-Arien könnte ich sagen, sind ohne Ausnahme Pflanzen des Orients, und unter ihnen dringt nur die Varietät oder (wenn es jemandem so besser gefällt) Art H. caput Medusae, bis in die Iberische Halbinsel, d. i. das heutige Spanien und Portugal hinein. Iberia jedoch nennt man auch das heutige Georgien (Grusium), und so ist es gewiss, dass bezüglich der Urheimat Irrthümer unterlaufen, weil H. caput Medusae mit H crinitum auch in Georgien vorkommt, und in Anbetracht, dass die Elymus-Arten durchgehends orientalische Pflanzen sind, ich vielmehr geneigt bin für den classischen Boden der Medusather-Section BussischIberien zu halten, als wie Spanisch-Iberien. Das, in SCHEUCHZER'S «Agrostographia» (1719.) p. 20 erwähnte «Gramen Hordeaceum, spica, aristis longissimis circumvallatä» ist nichts anderes, als das heutige Hordeum crinitum (welch' feine Distinction von SCHEUCHZER !) wie auch LINNÉ seinen früheren Irrthum in der II-ten «Mantissa», p. 327, schon rectificirte. Auch WULFEN zieht diese SCHEUCHZER'sche Art in seiner «Flora Norica» p. 173, zu Elymus crinitus SCHREB. Die ersten Auskünfte über das Vorkommen dieses Grases in Smyrna verdanken wir nicht ScHEEBERn, sondern ScHEUCHZERn, von dem SCHREBER diese Daten nur einfach übernommen hat. SCHEUCHZER schreibt: «Gr. secalinum aristis longissimis SHERARDI, qui Smyrna misit. » Wenn wir den III. Band des « Plantarum históriáé universalis Oxoniensis» correct citiren wollen, so dürfen wir diesen Band (überhaupt wenn vom Autor die Bede ist, wie z. B. in der Abhandlung PERLAKY'S über Valerianella, p. 102 : «Pseudovaleriana annua, semine coronalo major Lusitanica Nobis ») nie mit MORISON'S Namen und Person in Verbindung bringen, weil MORISON schon im Jahre 1683 starb, ohne dass er den geringsten wissenschaftlichen Nachlass für den in 1699 erschienenen dritten Band der «Hist. Oxon.» zurückgelassen hätte, so, dass wir diesen dritten Band nicht einmal als MORISON'S «opus posthumum» betrachten dürfen. Dieser dritte Band ist ausschliesslich JACOB BOBART'S eigene Arbeit, und eben desshalb erwähnen Viele denselben allein unter BOBART'S Namen (MORISON'S Namen gänzlich auslassend) ; so z. B. : SCHEUCHZER Agrost. (1719) p. 29., BURMANN Thesaur. zeylan. (1737.) pp. 173, 174, etc., und so muss bei obigem Citat: «Pseudovaleriana, annua, etc. ... Nobis » als Autor BOBART verstanden werden. Es ist dies nothwendig zu wissen,