Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 18/1-4. (Budapest, 1895)

1-2. szám

p. 1072. Dipsas irregularis, PETERS et DORIA «Ann. Mus. Genova» XIII, 1878, p. 394. BOETTGER «Ber. Offenb. Ver.» p. 153 (1892) und in «Semons Zool. Forsch, r.» Denk­schr. Jena VIII, 1894, p. 121. Diese sehr veränderliche Art ist in zwei Exemplaren vor mir aus der Gegend der Astrolabe-Bay. Kopfumriss oval ; Augen gross, hervorspringend, der Höhendurch­messer des Auges das Doppelte der Entfernung des Auges vom Kiefer­rande. Das grössere Stück hat 9 Supralabialia von denen auf der linken Seite das 3., 4., 5. und 6., auf der rechten nur das 4., 5. und 6. das Auge von unten begrenzen ; das kleinere hat 8 Supralabialia, von denen beiderseits das 3., 4. und 5. an das Auge stossen, was aber davon herrührt, dass das Eostrale mit den beiderseitigen ersten Supralabialia, ferner mit den Na­salia und zum Theil auch mit den Internasalia verschmolzen ist, wodurch auch das Nasenloch von der Schnauzenseite mehr nach oben gerückt ist. Frenale deutlich, ein schmales und hohes Pröeoculare, dessen obere Ecke die vordere Aussenspitze des Frontale nicht berührt. Postocularia 2. Tem­poralia sehr unbeständig, am grösseren Exemplar rechts 3 + 2+3 (die hintersten sehr lang und schmal), auf der linken Seite 3+3 (von den letz­teren die oberen zwei lang und schmal, das untere in drei Schildchen zerlegt); am kleineren Exemplar rechts 3 + 2+2, links 3 + 3 + 2.Schuppen des Rumpfes und des Schwanzes vollkommen glatt, ohne Endporen ; die der Rückenfirste am grössten, hexagonal und beiderseits von einer Reihe grösseren Schuppen begleitet. Bauchkante scharf. Schuppenformel : Squ. 21 ; G. Va; Y. 245; A. 1.; Sc. 7S / 75 + l « 21; « Va; « 247; « 1.; « 68 /e 8 + l. Maasse : 1. Totallänge ... ... 1392 mm. 844 mm. 2. Schwanzlänge ... ... 236 « 127 « 2 in 1 enthalten ... 5'9 6'6. Färbung : Dass grössere Exemplar oben rötlich-bleigrau, am Rücken mit ihrer Spitze nach vorne gerichteten winkeligen, dunkel schiefergrauen Querstreifen, die auf dem Schwänze zu kleineren Mackeln werden. Der dunkle Temporalstreifen kaum angedeutet. Unten gelb, am Bauche röthlich­braun besprenkelt ; Schwanzunterseite grau. Das kleinere Stück ist ähnlich gezeichnet, aber der Grundton ist am Rücken hell gelbbraun und die win­keligen Querstreifen dunkel rothbraun.

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