Szemészet, 1940 (76. évfolyam, 1-2. szám)

1940-12-01 / 2. szám

Zusammenfassungen—Summaries. J. Imre hat in drei Fällen von Melanosarkom der Chorioidea diathermische Koagulation angewendet. Ebenfalls hat er in einem Fall von Gliom der Retina eines 2 Jahren alten Kindes — das einzige Auge — mit oberflächlicher und perforierender Koagulation behandelt. Nach 3 Jahren waren Kalkablagerungen zu sehen, die Chorioidea ist in der Umgebung der Geschwulst atrophisch. Die Gefässe sind oblitericrt. Über einen zweiten, noch in Behandlung stehenden Fall wird später berichtet. Jedes Kind, das aus einer Gliom-Familie stammt, sollte bis zum 5—6 Jahre unter Kontrolle gehalten werden um bei Zeiten die Geschwulst zu entdecken. G. Horay: Nach einem kritischen überblick der bekannten Auffassungen schliesst sich Verf. auf Grund langjähriger klinischen Erfahrungen Meller-s An­sicht an. S. O. ist eine endogene Erkrankung, hat viele Aehnlichkeit zur Tuberku­lose, in ihrer Aetiologie soll aber nicht nur an Tuberkulose gedacht werden. Andere innere, zufällig anwesenden Erkrankungen dürften in der Aetiologie der S. O. auch herangezogen werden. F. von Papolczy: Verf. demonstriert Augenhitergrundbilder von 3 beginnen­dem Aderhautsarkom. 1. Im linken Auge eines 52 jährigen Mannes ist ein in den Glaskörper hineinwucherndes Sarkom in der Nähe des Sehnervenkopfes zu sehen. 2. Im linken Auge einer 52 jährigen Frau silzt ein halbkugelförmig vorgewölbtes Tumor an der Stelle des gelben Fleckes. 3. Im linken Auge eines 71 jährigen Mannes beginnendes Sarkom über der Papille. Verf. berichtet noch über den histologischen Befund des vierten Falles, in welchem das Sarkom in der Nachbar­schaft des Sehnervenkopfes sass. Im Schnitte sind Pigmentepithel Wucherungen, Zerfall der Stäbchen- und Zapfenschicht in der Mitte der inneren Oberfläche der Geschwulst, Netzhautablösung und geschwultszellige Infiltration der Aderhaut in der Nachbarschaft des Randteiles des Sarkoms zu sehen. Alle diese histologische Veränderungen bedeuten dass es sich tatsächlich um einen, unter dem Einfluss der gevvebsreizenden Stoffwechselprodukte der Geschwulst entstehenden entzünd­lichen Prozess handelt. E. Luzsa: Nach kurzem Überblick der Literatur wird über eigene Erfahrun­gen berichtet. In seinem Material kommt die am besten reagierende Form, nämlich die mit Knötchenbildung einhergehende Cyclitis nicht vor. Die chronische Irido­cyclitis wird nicht beeinflusst; die Aussichten der Bestrahlung sind beim akuten, allergischen Typ (Iritis) die besten. Als am meisten geeignete Methode empfiehlt er die Werdenberg-sche Technik. Es wird mit kleinsten, langsam erhöhten Dosis bestrahlt. Von dieser Technik erwartet Verf. die Heilung allergischer Formen; buch kann die individuelle Empfindlickeit der Patienten beobachtet werden.

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