Századok – 1973
Közlemények - Miskolczy Ambrus: A román nemzeti egység kérdése és az 1840-es havasalföldi forradalmi mozgalom 406/II
426 MISKOLCZY AMBRUS: A ROMAN NEMZETI EGYSÉG bestehenden Thron gehoben habt. О gothisehe Nazion! Sie hätte die Schmach nicht geduldet die man euch anthut, und die ihr ertragt. Auf Vorspiegelungen von Leuten welche durch Bestechung euch unglücklich zu machen wissen; und wenn ihr nicht bald erwacht, so werdet ihr die Folgen sehen. Romanische Brüder! Eure Brüder auf den andern Seite der Karpathen erwarten nur eure Erhebung, um sich mit euch in Waffen zu vereinigen. Auf was wartet ihr also wenn ihr eine solche Gelegenheit habt glücklich zu werden ? Seht ihr denn nicht daß Brüder von euch sich nur bestreben mit Grausamkeit euren Schweiß zu ihrem Vortheil an sich zu reißen; selü ihr nicht, daß die Regierung unter der Maske der Frömmigkeit auch Theilnahme heuchelt, und zu ihrem eigenen Vortheile regiert, anstatt zu eurem Glücke. О Einigkeit! Einigkeit! Romanische Brüder unter der Barbarei! Seht ihr nicht, daß die väterliche Sorgfallt Oesterreichs, seine Unterthanen glücklich gemacht hat, weil sie die Aufrichtigen, die Treuen und die Verdienstvollen beschützt, und die Schuldigen bestraft. Oesterreich, welches die Aufrichtigen schützt, die Treuen und die Verdienstvollen belohnt, und die Schuldigen bestraft, hat durch seine nie ruhende väterliche Sorgfalt, seine Unterthanen glücklich macht, [sie!] Ihr aber die ihr weder belohnt werdet noch glücklich seind, auf was wartet ihr ? Seht ihr nicht, daß die Gerechtigkeit bei euch mit Gelde erkauft wird ? Wie lange soll diese Tyrannei dauern ? So lange bis durch eure Einigkeit euer Heil in der Art wieder geschaffen sein wird, wie es in der Schweitz ein dauerndes Wohlsein begründet hat. Romanische Brüder. Wie oft habe ich, als in Siebenbürgen im Bade war, Thränen vergossen als ich euren Brüdern euer Elend erzählt habe, wie ihr mit Geld die Gerechtigkeit erkaufen müsst, wie ihr im Dienste ungerecht behandelt werdet, wie Speichellecker, Riemer, und Kuppler, statt ordentlichen Leuten in Dienst genommen werden; wie Leute so unwürdig als ihr, als Fremde, Bäcker, Fleischer, Oehlerer, selbst Juden euch verächtlich begegnen und euch plagen in eurem eigenen Lande, welches eure Vorältern mit Blut euch erhalten haben. Und sie (.die Brüder in Siebenbürgen:) haben einstimmig ausgerufen: ergreift die Waffen, und wir werden uns mit euch bis zum letzten Blutstropfen vereinigen, um zugleich Bache zu fordern für die Rechte welche eure Unterdrücker an den Norden verkauft haben. Romanische Brüder! ich verkünde euch daß einige von euren Brüdern in welchen noch ein Lichtfunke Vaterlandsliebe leuchtet, wie der Banu Baliano, dem teuflisch Administratorn Rathe Vorschläge wegen der Hinlänglichkeit eurer Subsistenzmittel gemacht haben, aber von andern nur verlacht worden sind, könnt, ihr hiernach noch Hoffnung nähren daß eure Unterdrücker euch jemals glücklich machen. Nie, nie, nie! ich meine nur daß wenn euch Andere nicht mit Bast umgürtet haben, diese euch damit beschuhen werden.* Also erhebt euch. * Walaohisches Sprichwort, und will sagen: wenn man euch bisher noch Etwas gelassen hat, jetzt werdet ihr ganz ausgezogen werden.