Századok – 1935

Szemle - Hajdu János: Megjegyzések Imre Sándor bírálatára 128

30 SZÁZADOK, 1934. I—X. Rundschau. (In diesem Abschnitt können wegen Platzmangels nur die Auszüge von einigen der umfangreichsten Besprechungen mitgeteilt werden. Für die bibliographischen Angaben der besprochenen Werke gilt hier dasselbe wie in dem Abschnitt „Literatur".) Kampia, Anton über : Studien aus der Vergangenheit Budapests Bd. J. (Uíig.) (S. 114.) -- Der Band hat ein ausgesprochen kunst­historisches Gepräge. Die darin enthaltenen 8 Studien befassen sich mit der Ortsbestimmung der früheren Franzstädter Kirche, mit der Geschichte der königlichen Burg, mit einem bisher völlig unbekannten Maler des 17. Jahrhunderts, mit den Ofener und Pester Architekten der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts, mit den neuen Ausgrabungen des Schlosses König Matthias' in Budanyék, mit dem Gebäude des Hotels „Königin von England" und dem der Kaserne „Drei Hasen" und schliesslich mit den alten Spielkartenmalern Ofens und Pests. — Barta, Johann und Franz Eckhart über Váczy, Peter : Die Zeit der symbolischen Staatsbetrachtung in Ungarn. (Ung.) (S. 239.) — Die philosophische Einleitung der Studie weist schwere Mängel auf, — der unüberlegte und willkürliche Gebrauch philosophischer Begriffe führt zu fortwährenden Begriffsverwirrungen. V. versteht unter symbolischer Periode das Ende des. 12. Jahrhunderts und das 13. Jahr­hundert, da in dieser Zeit die öffentlich-rechtlichen Begriffe in Bildern des Privatrechtes in der Form von Gleichnissen ausgedrückt werden. Nach V.'s Meinung ist die Betrachtungsweise dieser Periode eine gänzlich feudale, die Wirklichkeit entspricht jedoch dieser Betrach­tungsweise gar nicht. Unserer Meinung nach dürfen Betrachtungs­weise und Wirklichkeit nicht so scharf einander gegenübergestellt werden. Mihalik, Alexander über Oenthon, Stephan : Die alte ungarische Malerei. (Ung.) (S. 241.) — Die Probleme der mittelalter­lichen ungarischen Tafelmalerei waren noch grösstenteils ungelöst, G. musste also neben der Bearbeitung der grösstenteils veralteten Literatur auch Einzelforschungen in imponierendem Umfange leisten. Es gelang ihm auch, seine Aufgabe beinahe restlos zu lösen. Die ungarische Malerei steht bis zum 1. Viertel des 15. Jahrhunderts unter dem Einfluss der italienischen, in den späteren Jahrzehnten unter dem der deutschen gotischen Malerei. In ihren glücklicheren Perioden zeigt sie Kunstwerke auf, die, auch mit den besten Pro­dukten der westeuropäischen Malerei verglichen, ersten Ranges sind, — so die Bilder des Thomas v. Kolozsvár, die des Meisters der St. Elisabeth-Bilder von Kassa und die des Meisters M. S.—Szabó, Stephan über Szabó, Desider : Die Geschichte der Urbarial­regulierung in Ungarn unter Maria Theresia. Bd. 1. (Ung.) (S. 244.) - Der vorliegende Band umfasst eigentlich nur die Vorgeschichte der Urbarialregulierung. Das aus dem ungarischen Landesarchiv und dem Wiener Staats- und Hofkammerarchiv stammende Material besteht aus den Berichten und Vorschlägen der ungarischen Behörden, den Referaten der Staatsräte, den Resolutionen der Königin und aus verschiedenen Verordnungen und erstreckt sich nicht nur auf die verwaltungsmässige Abwicklung der Urbarialregulierung, sondern auch auf die soziale und wirtschaftliche Lage der Bauernschaft. Die umfangreiche Einleitung enthält eine erschöpfende Darstellung der vom Aktenmaterial illustrierten Ereignisse. —Révész, Emmerich über Török, Michael Nikolaus : Die Geschichte des ungarischen kirchenpolitischen Kampfes. (Ung.) (S. 247.) — Der Verfasser steht

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